
Frank Matthias Kammel wechselt von Nürnberg nach München; Foto: GNM
Frank Matthias Kammel wird Chef des Bayerischen Nationalmuseums
Frank Matthias Kammel, 56, wird mit Wirkung zum 1. Juli neuer Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums in München. Der derzeitige Vize-Generaldirektor am Germanischen Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg tritt damit die Nachfolge von Renate Eikelmann an.
Kammel genieße als langjähriger Kurator und Leiter der Skulpturensammlung des GNM einen exzellenten Ruf, so Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). "Mit seiner fachlichen Qualifikation und seiner weitreichenden Erfahrung wird er als Generaldirektor das Bayerische Nationalmuseum im Herzen Münchens weiter stärken und dessen international bekannte kunst- und kulturhistorische Sammlungen weiter entwickeln."
Das Bayerische Nationalmuseum zeigt in seinen Sammlungen europäische Kunst und Kultur aus der Zeit der Spätantike bis zum Jugendstil. Seine vielseitigen Bestände reichen von Gemälden und Skulpturen über Möbel und Waffen bis hin zum Kunsthandwerk.
Nach dem Studium der Kunstwissenschaft, Klassischen Archäologie und Kulturtheorie/Ästhetik an der Humboldt-Universität zu Berlin begann Kammel seine Laufbahn als wissenschaftlicher Angestellter an der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Seit 1995 fungiert er als Sammlungsleiter am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Seit 2006 ist der Kunstwissenschaftler auch Leiter des Programmbereichs Sonderausstellungen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Bildhauerkunst des Spätmittelalters sowie die Skulptur des späten 18. Jahrhunderts.
Yvonne Wodzak 12.03.2018









