
Das Karrierepotenzial der 14 größten Städte in Deutschland; Foto: yourfirm.de
Karrierepotenzial deutscher Großstädte: Dresden schlägt Frankfurt
Die bayerische Landeshauptstadt München bietet die besten Karrierechancen. Das geht aus dem Karriere-Atlas 2018 der Jobbörse Yourfirm, München, hervor. Bewertet nach den vier Kategorien Arbeiten, Einkommen, Lebensqualität und Wohnen liegt Stuttgart auf dem zweiten Platz. Auf Platz drei wartet eine Überraschung: Dresden schlägt die Finanzmetropole Frankfurt. Laut Yourfirm sei das ein Beleg für die anhaltende Dynamik der neuen Bundesländer, denn auch Leipzig erreicht einen guten Platz im Mittelfeld, ebenso Berlin – während Düsseldorf, Hannover, Bremen, Essen und Dortmund auf den hinteren Plätzen landen.
Yourfirm nimmt für den Karriere-Atlas regelmäßig die 14 größten deutschen Städte mit mehr als einer halben Million Einwohner unter die Lupe. Dabei werden nicht nur Fakten zusammengetragen, sondern auch Informationen aus weiteren Bereichen wie Sicherheit, Freizeit und Erholung sowie Verkehr ergänzt. "Der Karriere-Atlas soll helfen, die passende Stadt für die Berufskarriere zu finden. Sicher spielen individuelle Präferenzen bei der Städtewahl eine entscheidende Rolle, die Daten und Fakten aus unserem Städtevergleich bieten dafür eine gute Grundlage", sagt Yourfirm-Gründer und Geschäftsführer Dirk Kümmerle.
München punktet mit Wirtschaftswachstum und hohen Löhnen
Dass München auf dem Siegertreppchen ganz oben steht, begründet die Jobbörse mit der guten Infrastruktur, einem zukunftsträchtigen Branchenmix, dem Wirtschaftswachstum und den damit einhergehenden hohen Löhnen. Die Schattenseiten: Der Run auf München sorgt für massive Engpässe auf dem Wohnungsmarkt und exorbitant hohe Miet- und Kaufpreise für Immobilien. Stuttgart bietet ähnlich gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Top-Gehälter, schreckt aber ebenfalls mit hohen Wohnkosten ab, so die Studienergebnisse.
Die neuen Bundesländer holen auf, Ruhrgebiet bleibt abgeschlagen
Dresden wiederum punktet mit einer Arbeitslosenquote, die teils deutlich unter West-Niveau liegt, einem starken Arbeitsplatz-Wachstum und dem höchsten Anteil an hochqualifizierten Beschäftigten in den neuen Bundesländern. Noch sind in der sächsischen Metropole ebenso wie in Leipzig die Durchschnittsgehälter niedrig, aber die neuen Bundesländer holen auf. In allen drei Städten wächst das verfügbare Einkommen überproportional. Das höchste Plus (24,5 %) verbuchen seit 2007 die Berliner Haushalte. Auf Platz drei und vier liegen Dresden und Leipzig mit einem Plus von 19,3 bzw. 18,9 Prozent. Zum Vergleich: In Bremen ist das real verfügbare Einkommen um ein Prozent gestiegen.
Nachholbedarf haben die Städte im Ruhrgebiet, die fast durchweg auf den hinteren Plätzen landen. Der Strukturwandel in Dortmund und Essen ist zwar in vollem Gange, noch aber schlägt er sich nicht auf dem Arbeitsmarkt nieder. So sind Dortmund und Essen die einzigen deutschen Großstädte, in denen die Arbeitslosenquote 2017 immer noch bei über zehn Prozent liegt.
Yourfirm ist eine Online-Jobbörse für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum und vermittelt seit 2010 gezielt Fach- und Führungskräfte ausschließlich an mittelständische Arbeitgeber und Hidden Champions – keine Großkonzerne, Zeitarbeitsfirmen oder Headhunter. Nach eigenen Angaben suchen monatlich mehr als eine Million Kandidaten auf www.yourfirm.de nach interessanten Karrieremöglichkeiten in mittelständischen Unternehmen.
Yourfirm nimmt für den Karriere-Atlas regelmäßig die 14 größten deutschen Städte mit mehr als einer halben Million Einwohner unter die Lupe. Dabei werden nicht nur Fakten zusammengetragen, sondern auch Informationen aus weiteren Bereichen wie Sicherheit, Freizeit und Erholung sowie Verkehr ergänzt. "Der Karriere-Atlas soll helfen, die passende Stadt für die Berufskarriere zu finden. Sicher spielen individuelle Präferenzen bei der Städtewahl eine entscheidende Rolle, die Daten und Fakten aus unserem Städtevergleich bieten dafür eine gute Grundlage", sagt Yourfirm-Gründer und Geschäftsführer Dirk Kümmerle.
München punktet mit Wirtschaftswachstum und hohen Löhnen
Dass München auf dem Siegertreppchen ganz oben steht, begründet die Jobbörse mit der guten Infrastruktur, einem zukunftsträchtigen Branchenmix, dem Wirtschaftswachstum und den damit einhergehenden hohen Löhnen. Die Schattenseiten: Der Run auf München sorgt für massive Engpässe auf dem Wohnungsmarkt und exorbitant hohe Miet- und Kaufpreise für Immobilien. Stuttgart bietet ähnlich gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Top-Gehälter, schreckt aber ebenfalls mit hohen Wohnkosten ab, so die Studienergebnisse.
Die neuen Bundesländer holen auf, Ruhrgebiet bleibt abgeschlagen
Dresden wiederum punktet mit einer Arbeitslosenquote, die teils deutlich unter West-Niveau liegt, einem starken Arbeitsplatz-Wachstum und dem höchsten Anteil an hochqualifizierten Beschäftigten in den neuen Bundesländern. Noch sind in der sächsischen Metropole ebenso wie in Leipzig die Durchschnittsgehälter niedrig, aber die neuen Bundesländer holen auf. In allen drei Städten wächst das verfügbare Einkommen überproportional. Das höchste Plus (24,5 %) verbuchen seit 2007 die Berliner Haushalte. Auf Platz drei und vier liegen Dresden und Leipzig mit einem Plus von 19,3 bzw. 18,9 Prozent. Zum Vergleich: In Bremen ist das real verfügbare Einkommen um ein Prozent gestiegen.
Nachholbedarf haben die Städte im Ruhrgebiet, die fast durchweg auf den hinteren Plätzen landen. Der Strukturwandel in Dortmund und Essen ist zwar in vollem Gange, noch aber schlägt er sich nicht auf dem Arbeitsmarkt nieder. So sind Dortmund und Essen die einzigen deutschen Großstädte, in denen die Arbeitslosenquote 2017 immer noch bei über zehn Prozent liegt.
Yourfirm ist eine Online-Jobbörse für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum und vermittelt seit 2010 gezielt Fach- und Führungskräfte ausschließlich an mittelständische Arbeitgeber und Hidden Champions – keine Großkonzerne, Zeitarbeitsfirmen oder Headhunter. Nach eigenen Angaben suchen monatlich mehr als eine Million Kandidaten auf www.yourfirm.de nach interessanten Karrieremöglichkeiten in mittelständischen Unternehmen.
Annika Frömel 16.03.2018









