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Kunstwerke des Museums für Kunst und Kulturgeschichte werden im Zuge des Pilotprojekts neu fotografiert; Foto: Christian Stein

Uni-Museum Marburg digitalisiert 2.000 Kunstwerke

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte und das Deutsche Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg, zwei Einrichtungen der Philipps-Universität Marburg, arbeiten aktuell daran, eine Datenbank zu erarbeiten, die die Kunstwerke des Museums bekannter machen soll. Unterstützt werden die beiden Einrichtungen vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das das Projekt mit rund 250.000 Euro fördert.

Die Aufgabe ist es nun, bis Juni 2019 rund 2.000 Kunstwerke neu zu fotografieren, zu digitalisieren und diese auf einer fachspezifischen Plattform mit kunsthistorischen Informationen zu verknüpfen. Der Schwerpunkt dieses Pilotprojekts für digitales Sammlungsmanagement liegt auf den Bereichen Malerei, Skulptur und Plastik sowie Zeichnung und Druckgraphik. Zudem sollen künftig auch Online-Ausstellungen erarbeitet werden, die Werke aus verschiedenen Epochen präsentieren.

In einer Mitteilung heißt es , dass die wissenschaftliche Erschließung von Museumsobjekten, die digitale Verknüpfung von Informationen sowie die gezielte Abrufbarkeit "eine wichtige Grundvoraussetzung für eine zeitgemäße Museumsorganisation von der Ausstellungskonzeption über den Leihverkehr bis hin zu Restaurierungsarbeiten" seien. Zudem schaffe die digitale Erfassung eine Möglichkeit, die breite Öffentlichkeit an Kunst und Kultur teilhaben zu lassen.

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Anja Lüth 18.04.2018

 

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