
Der Vergleich zeigt: Die Besucherzahl bliebt konstant bei rund 9,7 Millionen; Foto: AUMA
Deutsche Messen: Zuwächse im Jahr 2017 – bis auf Besucherzahl
Die internationalen und nationalen Messen in Deutschland erreichten in 2017 bei den wichtigsten Kennzahlen die höchsten Zuwächse seit fünf Jahren: Auf den 157 Veranstaltungen des letzten Jahres wurden im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen 3,7 Prozent mehr Aussteller registriert, die 3,1 Prozent mehr Standfläche gebucht haben. Lediglich die Besucherzahl blieb konstant, bedingt durch geringere Besucherzahlen bei Automobilmessen. Das ergaben abschließende Berechnungen des AUMA – Verband der Deutschen Messewirtschaft mit Sitz in Berlin.
Im Vergleich der Messetypen verzeichneten vor allem die Investitionsgütermessen deutlich mehr Aussteller und Standfläche. Gründe dafür waren etwa die dauerhaft gute Konjunkturlage in Deutschland, aber auch die kontinuierliche Verbesserung der Veranstaltungs- und Infrastrukturqualität von Messen und Messeplätzen.
Überdurchschnittliche Akzeptanz haben die deutschen Messen bei internationalen Teilnehmern. Die Zahl ausländischer Aussteller stieg um über sechs Prozent, die der internationalen Besucher um mehr als vier Prozent.
Prognose 2018: Weitere Steigerung
Der Umsatz der deutschen Messeveranstalter erreichte 2017 rund 3,7 Mrd. Euro, so viel wie noch nie in einem eher messeschwachen ungeraden Jahr. Im turnusgemäß stärkeren Messejahr 2018 wird der Umsatz voraussichtlich bei über 3,8 Mrd. Euro liegen.
Denn für das laufende Jahr rechnet der AUMA bei den 178 geplanten Messen mit weiterem Wachstum der Ausstellerzahlen und Standflächen. Auch dürften die Besucherzahlen im Gegensatz zum Vorjahr wieder leicht zulegen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verschlechtern. In den ersten vier Monaten wurden im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen zwei Prozent mehr Aussteller und sogar drei Prozent mehr Standfläche registriert bei stabilen Besucherzahlen.
Im Vergleich der Messetypen verzeichneten vor allem die Investitionsgütermessen deutlich mehr Aussteller und Standfläche. Gründe dafür waren etwa die dauerhaft gute Konjunkturlage in Deutschland, aber auch die kontinuierliche Verbesserung der Veranstaltungs- und Infrastrukturqualität von Messen und Messeplätzen.
Überdurchschnittliche Akzeptanz haben die deutschen Messen bei internationalen Teilnehmern. Die Zahl ausländischer Aussteller stieg um über sechs Prozent, die der internationalen Besucher um mehr als vier Prozent.
Prognose 2018: Weitere Steigerung
Der Umsatz der deutschen Messeveranstalter erreichte 2017 rund 3,7 Mrd. Euro, so viel wie noch nie in einem eher messeschwachen ungeraden Jahr. Im turnusgemäß stärkeren Messejahr 2018 wird der Umsatz voraussichtlich bei über 3,8 Mrd. Euro liegen.
Denn für das laufende Jahr rechnet der AUMA bei den 178 geplanten Messen mit weiterem Wachstum der Ausstellerzahlen und Standflächen. Auch dürften die Besucherzahlen im Gegensatz zum Vorjahr wieder leicht zulegen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verschlechtern. In den ersten vier Monaten wurden im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen zwei Prozent mehr Aussteller und sogar drei Prozent mehr Standfläche registriert bei stabilen Besucherzahlen.
Annika Frömel 31.05.2018









