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Das Projektteam des Kochlöffel-Dialogs (v. l. n. r.): Gabriele Graef und Alexandra Kurz vom Kinder- und Familienzentrum Neckarweihingen, Stadtteilbeauftragter Tobias Schwärzl und Caroline Dinkelacker von der Jugendförderung Neckarweihingen; Foto: Stadt Ludwigsburg

Bürgerbeteiligungsprojekt startet in Ludwigsburg

Die Stadt Ludwigsburg will mit dem neuen Beteiligungsformat "Kochlöffel-Dialoge" Menschen an den Esstisch bzw. in die Küche einladen, um beim gemeinsamen Kochen und Essen über Zukunftsthemen des Stadtteils Neckarweihingen zu sprechen. "Essen ist Lebensfreude und verbindet Menschen quer durch alle Kulturen und Altersgruppen", sagt Stadtteilbeauftragter Tobias Schwärzl. "Eine gemeinsame Mahlzeit bietet eine optimale Grundlage für einen offenen Austausch und Dialog."

Diese Form des Austauschs möchte die Stadtverwaltung für die Stadtteilentwicklung nutzen, um Spielräume für neue Ideen und Projekte zu schaffen. Dabei soll ein möglichst gemischtes Teilnehmerfeld eine besondere Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen im "Kochlöffel-Dialog" ermöglichen. Unterstützt wird das Projekt in Neckarweihingen durch das Förderprogramm "Nachbarschaftsgespräche: Zusammenleben – aber wie?" des Landes Baden-Württemberg.

Bei jedem Dialog lädt das Projektteam zu einem speziellen Themenfeld ein. Das erste Treffen fand vergangene Woche unter dem Motto "Gesundes Neckarweihingen" statt. Drei weitere Veranstaltungen zu verschiedenen Themen sind geplant. Für die Teilnahme können sich die Bürger bewerben. Auf einem Abschlussfest mit allen Beteiligten werden die wichtigsten Ergebnisse aus dem Projekt dem Gemeinderat vorgestellt.

 

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