
Gründer Alexander Feldberger (m.) mit Gewinnerurkunde und Guido Wolf (r.), baden-württembergischer Justizminister; Foto: Gordon Koelme / FTGRF
Start-up Famigo gewinnt Wettbewerb "Tourismus digital"
Der Ideenwettbewerb "Tourismus digital" des Landes Baden-Württemberg ist entschieden: Das Start-up Famigo aus Kenzingen nimmt den ersten Preis mit nach Hause. Mit seiner Web-App präsentiert das Unternehmen Angebote für Familien. Die Inhalte werden von Familien für Familien erstellt und zusätzlich liefern Städte, Gemeinden und deren Leistungsträger entsprechende Informationen. Durch die benutzerorientierte Aufbereitung des Inhalts will Famigo nicht nur Gästen, sondern auch Bürgern einen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden vorantrieben.
Famigo-Gründer Alexander Feldberger darf sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro freuen. "Es bestärkt mich ungemein, denn ich spüre, auf dem richtigen Weg zu sein", sagt Feldberger. Zwar sei man als Start-up von der eigenen Idee eingenommen, der Wettbewerb sei aber zusätzliche Bestätigung. "Es ist schön zu sehen, dass es auch andere überzeugt."
Den mit 50.000 Euro dotierten zweiten Platz belegt die Martin Fritz Marketing Kommunikation GmbH, Karlsruhe. Die Agentur steht hinter der App "Baden-Württemberg zum Mitnehmen. Überall hin. In der Tasche", mit der Geschichten in der Natur, auf Wanderwegen oder Trails erlebbar gemacht werden. Zu den Funktionen gehören unter anderem eine Sprachassistenz, eine digitale Schnitzeljagd und 360-Grad-Audiopanoramas.
Auf Platz drei folgt das Kulturamt der Stadt Stuttgart mit der App "#Makemake – die Zukunfts-App". Damit können sich sowohl Touristen als auch Einheimische aktiv im Stadterschaffungsprozess einbringen. Auf Basis von Augmented-Reality-Erlebnissen kann der Nutzer beispielsweise im Spielmodus die Stadt verändern oder mitgestalten. So sollen Gäste und Einheimische gemeinsam in die Entwicklung der Stadt eingebunden werden.
Annika Frömel 18.06.2018










