
Bundesministerin Ilse Aigner klärt auf über Mindesthaltbarkeitsdatum
Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr im Müll. Dieses Ergebnis einer Studie der Universiät Stuttgart im Auftrag der Regierung schockte in der vergangenen Woche die Bundesbürger. Nun haben Bundesministerin Ilse Aigner und der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL), Friedhelm Dornseifer, den Startschuss für eine deutschlandweite Aufklärungsaktion zum Mindesthaltbarkeitsdatum gegeben. "Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Orientierungshilfe. In der Regel ist ein Produkt auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch mehrere Tage bestens genießbar", sagte Aigner heute in Berlin.
Im Rahmen der Aktion sollen über vier Millionen Flyer und Informationskarten in rund 21.000 Supermärkten in ganz Deutschland verteilt werden. "Mit dieser Aktion erreichen wir über die Hälfte der Lebensmittelgeschäfte in Deutschland", sagte Dornseifer
Flyer und Servicekarte des Bundesministeriums sollen die wichtigsten Fragen rund um die Kennzeichnung mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum beantworten. Die Infos gibt es auch im Netz unter www.bmelv.de.
Experten aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherschützer, Vertreter von Kirchen und NGO's werden bei einer Konferenz am 27. März in Berlin gemeinsam über Strategien gegen die Lebensmittelverschwendung beraten. Zeitgleich will das Bundesverbraucherministerium eine breit angelegte Informationskampagne mit dem Titel "Zu gut für die Tonne" starten, die über Fragen des Mindesthaltbarkeitsdatums hinausgeht.
Yvonne Wodzak 19.03.2012









