Internet-Endung .berlin auf Platz 1 im Ranking der digitalen Stadtmarken
Die Stadt-Endungen .berlin, .tokyo und .vegas sind die drei erfolgreichsten digitalen Stadtmarken – zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Digitale Stadtmarken 2018" der internationalen Managementberatung Dotzen. Sie untersucht das Potenzial digitaler Stadtmarken als Ergänzung zu analogen Stadtmarken und stellt ein Top 10-Ranking zusammen. Demnach ist die deutsche Hauptstadt mit .berlin der Spitzenreiter, es folgenden die Städte-Endungen .tokyo und .vegas. Während Berlin schon 2017 an der Spitze war, haben Tokio (Platz 5) und Las Vegas (Platz 19) einige Plätze gegenüber 2017 gut gemacht. Neben Berlin gibt es nur eine weitere deutsche Stadt in den Top 10: Auf Platz 6 befinden sich die digitalen Stadt-Endungen .koeln und .cologne.
Die internationale Dotzen-Studie bildet die Entwicklung der digitalen Stadtmarken im Vergleich zum Vorjahr ab. Grundlage der Untersuchung sind alle derzeit 38 weltweit existierenden digitalen Stadtmarken (also Stadt-Endungen in der Internetadresse), deren Entwicklung Dotzon über einen Zeitraum von zwölf Monaten analysiert hat.
"Für den Erfolg Digitaler Stadtmarken sind zwei Faktoren besonders wichtig", erläutert Dotzon-Geschäftsführerin Katrin Ohlmer, "nämlich eine hohe Nutzungsrate und die Häufigkeit, mit der sie in der lokalen Kommunikation eingesetzt werden." Insgesamt acht Parameter bestimmen das Abschneiden der digitalen Stadtmarken – darunter auch die Gesamtzahl der registrierten Internetadressen und ein Vergleich der Stadt-Endung mit der jeweiligen Länder-Endung.
Laut der Studie gehört mit mehr als 80.000 registrierten Internetadressen .london zu den Gewinnern des diesjährigen Rankings: Während die cityTLD im vergangenen Jahr noch auf dem zehnten Rang landete, reiht sie sich in diesem Jahr mit Platz vier direkt hinter den Top 3 ein. Den größten Sprung machen die beiden russischen Stadt-Endungen .moscow und .mockba: Waren sie im 2017 mit Rang 21 unter den Top 10 noch gar nicht vertreten, können sie sich in diesem Jahr auf den achten Rang verbessern. Neu in den Top 10 ist außerdem die Internet-Endung der niederländischen Hauptstadt Amsterdam, die auf dem neunten Platz landet.
Mithilfe digitaler Stadt-Endungen können sich Städte im digitalen Wettbewerb positionieren: Diese unterstützen die Interaktion mit Bürgern, identifizieren lokale Angebote und Dienstleistungen und heben sich durch ihre individuelle Internet-Endung von anderen Städten ab. Für Bürger, Unternehmen und den öffentlichen Sektor sind sie eine ortsbezogene Alternative zu allgemeinen Endungen wie .com und .info.
Die Studie kann als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.
Yvonne Wodzak 28.06.2018









