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Mecklenburg-Vorpommern will Ausbau der Mobilität vorantreiben

Mobilität in ländlichen Räumen ist nach wie vor eine große Herausforderung – insbesondere für das in weiten Teilen agrarisch-dörflich geprägte Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV will nun Abhilfe schaffen und unterstützt das Modellprojekt "Smarte Mobilität in ländlichen Räumen" der Initiative "Automotive-MV" mit einem Zuschuss in Höhe von rund 190.000 Euro. Die Mittel sollen dazu dienen die digitale Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken.

Im Rahmen des Modellprojekts sollen in den kommenden Jahren in Vorpommern-Greifswald und Neubrandenburg Mobilitätskonzepte entwickelt werden, die die aktuellen technologischen Entwicklungen für eine klimafreundliche, ressourcenschonende und sichere Mobilität aufgreifen. Es werden unter anderem Untersuchungen zum Aufbau einer infrastrukturellen Basis für die Elektromobilität durchgeführt. Berücksichtigt werden sollen auch mit dem digitalen Wandel einhergehende technologische Innovationen wie autonomes Fahren oder digitale Kundenkommunikation.
"Automotive-MV" ist ein Netzwerk der Automobil-Zulieferindustrie in Mecklenburg-Vorpommern und beschäftigt sich unter anderem mit dem Innovationsfeld "Mobilität". Das Netzwerk hat in Zusammenarbeit mit den Hochschulen Stralsund und Neubrandenburg, der Verwaltung, der Stadtwerke Greifswald, der Volkssolidarität, der City-Car Autovermietung sowie den Unternehmen Webasto und "mI&s" Greifswald eine Projektidee entwickelt, in deren Zentrum eine Modellregion im Landkreis Vorpommern-Greifswald steht. Dieses Modellprojekt soll im Auftrag des Digitalisierungsministeriums bis November 2019 zu entwickelt werden.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört auch zu den bundesweit 18 Regionen, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für das Modellvorhaben „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ ausgewählt wurden. Das Projekt wird vom BMVI mit Mitteln in Höhe von 351.000 Euro gefördert. Bestandteil des Modellvorhabens ist beispielsweise die Ausarbeitung innovativer Mobilitätslösungen für die Region. Im Rahmen des Modellvorhabens ILSE (Integrierte Leitstelle Erweiterung) ist bereits in Peenetal/Loitz der erste Rufbus in Mecklenburg-Vorpommern ohne festen Fahrplan gestartet. Das neue Verkehrsangebot wird zunächst bis August 2018 erprobt. Mehr zum Thema Mobilität finden Interessierte in unserer Juli/August-Ausgabe, die in der kommenden Woche (KW 28) erscheint.

 

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