
IGFM startet düstere "Hangman"-Kampagne
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) will mit ihrer neuen Kampagne "Hangman" auf die Todesstrafe durch Erhängen in Ländern wie dem Irak, Kuwait, Japan und Ägypten aufmerksam machen. Gleichzeitig ruft die in Frankfurt ansässige Organisation zu Spenden auf. Die verantwortliche Agentur BBDO Proximity Düsseldorf entwickelte dazu düstere Bilder, die Todeskandidaten kurz vor ihrer Hinrichtung zeigen sollen. Für die Umsetzung der Schwarz-Weiß-Porträts wurde der Fotograf Robert Eikelpoth verpflichtet.
Das Anliegen von IFGM wird neben den Fotografien durch kurze Headlines transportiert. Sie sind in Anlehnung an das "Galgenmännchen"-Spiel als Lückentext gestaltet. Um die Botschaft zu verstehen, müssen die Leerstellen ergänzt werden, und zwar durch Einsetzen der Währungszeichen €, $, £ oder ¥. Sie stehen stellvertretend für die Buchstaben "E", "S", "L" und "Y". Welches Zeichen verwendet werden soll, steht unten links auf den Plakaten. Das Titelbild fordert den Betrachter mit folgender Zeile zu Spenden auf: "Buy Elena Amnesty."



Sarah Krecker 27.03.2012










