
Familienministerium kooperiert mit dem Online-Netzwerk Xing
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend arbeitet mit dem Business-Netzwerk Xing zusammen. Frauen, die nach einer Baby- oder Familienpause wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollen, sollen beim Aufbau eines persönlichen Kontaktnetzes unetrstützt werden.
Dazu sollen sogenannte Netzwerktrainings dienen. Die Trainings beginnen im April in München, Es folgen Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt. Auf den Seminaren lernen Frauen, wie sie mit Xing ihre Visitenkarte im Internet einrichten, Kontakte knüpfen und Netzwerkeffekte für ihren beruflichen Wiedereinstieg nutzen können. Zudem ist geplant, eine eigens eingerichtete Gruppe für die Teilnehmerinnen auf Xing zu installieren. Diese wird auch über das Internetportal des Aktionsprogramms www.perspektive-wiedereinstieg.de zu erreichen sein.
"Auf Xing sehen wir, dass viele Frauen das Potenzial beruflicher Netzwerke noch unterschätzen", sagt Stefan Groß-Selbeck (FOTO), Vorstandschef der Hamburger Xing AG. "Gerade ein Drittel unserer Mitglieder sind weiblich."
Bereits 2008 hat das Bundesfrauenministerium das Aktionsprogramm "Perspektive Wiedereinstieg" ins Leben gerufen. Diese richtet sich an Frauen, die nach einer mehrjährigen familienbedingten Erwerbsunterbrechung wieder in das Berufsleben zurückkehren wollen. Nach der längeren Auszeit verfügen Frauen meist nicht mehr über die beruflichen Kontakte, die sie beim Wiedereinstieg unterstützen könnten. Das Potenzial von Internetnetzwerken lassen sie nahezu ungenutzt: Nur zehn Prozent der Befragten sind Mitglied iin einer beruflichen Online-Community.
Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Bundesfrauenministeriums und Xing ist jeder zweiten Frau, die nach einer familienbedingten Pause einen neuen Arbeitsplatz angenommen hat, der Wiedereinstieg über persönliche Kontakte gelungen.
"Schätzungsweise 50 Prozent aller Stellen werden heute über Kontakte und Referenzen vergeben", erklärt Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Aber insbesondere Frauen nutzen Kontakte immer noch zu selten für ihr berufliches Fortkommen. Dabei sind funktionierende Netzwerke gerade beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienpause wichtig. Sie bieten Unterstützung und machen neue Möglichkeiten und Chancen sichtbar."
Yvonne Wodzak 29.03.2012









