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Berlin, Hamburg und München bilden die Top 3 der Medienstädte

Die Medienbranche ist nach wie vor eine attraktive Branche und zieht viele Fachkräfte an. Das zahlt wiederum auf den Standort ein. Seit 2016 ist die Zahl der Beschäftigten in Medienberufen (Media Worker) um elf Prozent gestiegen. Zu den Top 3 der Media-Worker-Städte zählen Berlin (66.959), Hamburg (54.561) und München (51.583). Insgesamt arbeiten 31,4 Prozent aller Media Worker in diesen drei Metropolen. Das größte Wachstum im Vergleich zum Vorjahr erreicht Hamburg (4,3 Prozent), noch vor Berlin (4,2 Prozent) und München (3,6 Prozent).

Das geht aus einer Untersuchung zum Status quo der Media Worker in Deutschland hervor. Zum zweiten Mal hat nextMedia.Hamburg, die Standortinitiative der Hamburger Digital- und Medienwirtschaft, zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Deloitte und dem Businessnetzwerk Xing diese Studie erstellt. Für die Fortsetzung des Gemeinschaftsprojekts hat Xing im August 2018 Profile von 552.000 Media Workern untersucht. Zusätzlich hat Deloitte mehr als 1.000 Personen befragt, die sich im Selbstverständnis als Media Worker bezeichnen.

Hamburg ist am attraktivsten

Berlin hat zwar die meisten Beschäftigten in der Medienbranche, aber Hamburg ist für Deutschlands Media Worker die attraktivste Stadt. Das zeigt die Studie ebenfalls. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Hansestadt diesen Wert nochmals steigern und wird nun von 32 Prozent der Befragten als am attraktivsten empfunden. Berlin (16 Prozent) liegt auf Platz drei. München befindet sich (16 Prozent) auf Platz zwei. Köln und Düsseldorf komplettieren die Top 5.

Für Media Worker ist eine Stadt dann attraktiv, wenn verschiedene Faktoren gewährleistet sind: An der Spitze steht ein attraktiver Arbeitsmarkt mit vielfältigen Berufs- und Karrieremöglichkeiten (70 Prozent). Ebenfalls wichtig sind die Nähe zu Familie und Freunden (64 Prozent) und ein gutes Kultur- und Freizeitangebot (57 Prozent).

Laut der Studie sind 53 Prozent aller Media Worker sind zwischen 31 und 45 Jahre alt. Die in Fünf-Jahres-Schritten gemessene Altersverteilung konzentriert sich dabei auf 36- bis 40-Jährige, wobei jeder fünfte Media Worker in diese Altersgruppe fällt. Die am schwächsten repräsentierten Altersgruppen sind zwischen 18 und 25 Jahre (vier Prozent) und über 55 Jahre (acht Prozent) alt.

Marketing, PR und Design

Das Geschlechter-Verhältnis unter den Media Workern ist sehr ausgeglichen: 50,7 Prozent Männer, 49,3 Prozent Frauen. Die Mehrheit der Beschäftigten in Medienberufen wirkt in den Bereichen Marketing, PR und Design (47 Prozent) oder in der klassischen Medienindustrie (36 Prozent). Die Media Worker, die dagegen nicht in der klassischen Medienbranche tätig sind, arbeiten in der IT-Branche (drei Prozent), im Bereich "Konsumgüter und Handel" (drei Prozent), sowie im Industrie- und Maschinenbau-Sektor (ein Prozent).

Der komplette Media-Worker-Report kann hier heruntergeladen werden.

 

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