
Léontine Meijer-van Mensch, noch Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, Foto: Yves Sucksdorff
Léontine Meijer-van Mensch wechselt an die Staatlichen Ethnografischen Sammlungen Dresden
Léontine Meijer-van Mensch wird zum 1. Februar 2019 neue Direktorin der Staatlichen Ethnografischen Sammlungen (SES) innerhalb der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Sie kommt vom Jüdischen Museum Berlin, wo sie aktuell als Stellvertretende Direktorin und Programmdirektorin beschäftigt ist. Meijer-van Mensch folgt in Dresden auf Nanette Jacomijn Snoep, 47, die zum Jahresende aus dem Amt scheidet und ans Rautenstrauch-Joest-Museum Köln wechselt.
"Wir freuen uns, dass wir Frau Meijer-van Mensch für Dresden gewinnen konnten. Sie ist eine weltweit fachlich sehr anerkannte Museologin und Museumschefin, die in verschiedenen Stationen Leitungserfahrungen sammeln konnte. Sie ist Mitglied in wichtigen Gremien weltweit, spricht sechs Sprachen und – das ist mir besonders wichtig – sie kennt Sachsen unter anderem durch ihre Mitarbeit an der Neukonzeption des Schlesischen Museums in Görlitz. Und sie wohnt im Dreiländereck von Sachsen, Polen und Tschechien", erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.
Meijer-van Mensch war lange an der Amsterdamer Hochschule der Künste als Dozentin und darüber hinaus als freie und wissenschaftliche Mitarbeiterin für verschiedene Museen tätig. Von 2014 bis 2017 wirkte die gebürtige Niederländerin stellvertretende Direktorin am Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin (Stiftung Preußischer Kulturbesitz). Seit 2017 ist Meijer-van Mensch Programmdirektorin und Stellvertretende Direktorin des Jüdischen Museums Berlin, für das sie bereits in der Gründungsphase gearbeitet hatte. Sie fungierte außerdem unter anderem als Gründungspräsidentin des Internationalen Komitees für Sammeln (COMCOL) des International Council of Museums (ICOM) und seit 2016 als gewähltes Mitglied des Executive Council des Internationalen Museumsrats ICOM.
Yvonne Wodzak 27.11.2018










