
Ein Drittel der Verbraucher geht am liebsten im lokalen Einzelhandel für Weihnachten einkaufen; Foto: Das Telefonbuch-Servicegesellschaft mbH / MenteFactum
Mehr als die Hälfte shoppt offline für Weihnachten
Der stationäre Einzelhandel in Deutschlands Einkaufsstraßen und Ortskernen kann sich freuen: Er ist immer noch die erste Wahl beim Kauf von Weihnachtsgeschenken. Denn trotz des anhaltenden Online-Booms profitiert der stationäre Handel: 30 Prozent der Verbraucher kaufen ihre Weihnachtsgeschenke im lokalen Einzelhandel, rund jeder Vierte Befragte bevorzugt große Warenhäuser (24 %) und 16 Prozent der Bundesbürger besuchen Einkaufszentren und Outlet Center. Damit liegt der stationäre Handel insgesamt deutlich vor dem Online-Handel: Lediglich 27 Prozent erledigen ihre Einkäufe bei großen internationalen Online-Versandhäusern wie Amazon, auf Auktionsanbietern wie eBay oder in Web-Shops kleinerer lokaler Geschäfte. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Das Telefonbuch-Servicegesellschaft, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem Analyse- und Beratungsunternehmen MenteFactum, Bielefeld.
Ebenso geht aus der Studie hervor, dass die Gründe für die Wahl des stationären Handels zumeist die Möglichkeit des Anfassens, Ausprobierens und Anprobierens (82 %) sind. Auch die persönliche Beratung ordnen 74 Prozent der Befragten als wichtig ein. Rund die Hälfte der Verbraucher geht lieber im stationären Einzelhandel in ihrer Nähe einkaufen, wenn die Ortskerne weihnachtlich geschmückt sind. Dabei ist der beliebteste Tag für Weihnachts-Shopping der Samstag (60 %).
Parkplätze und Anbindung als Problem
Ein großer Kritikpunkt am Angebot vor Ort ist die schlechte Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was 40 Prozent der Befragten bemängeln. Auch die Parkplatzsituation macht vielen Kunden zu schaffen: Sie wünschen sich mehr Parkplätze (37 %) und günstigere oder keine Gebühren (27 %).
Annika Frömel 12.12.2018









