Hubert Burda Stiftung unterstützt Alte Pinakothek

Die Hubert Burda Stiftung mit Sitz in Offenburg fördert die Forschung zur Italienischen Malerei an der Alten Pinakothek in München. Die auf vier Jahre ausgelegte Unterstützung gilt der Einrichtung einer vollen wissenschaftlichen Mitarbeiterstelle mit dem Ziel, den Sammlungsbestand der venezianischen Malerei der Renaissance zu erschließen und eine Ausstellung zum Porträt in Venedig vorzubereiten.
Die neu geschaffene Assistenzkuratorenstelle tritt zum 1. April 2019 Annette Kranz an, deren Forschungsschwerpunkt die Bildniskunst des 15. bis 17. Jahrhunderts ist. Nach Ausstellungsprojekten in Augsburg, München und Innsbruck hat sie zuletzt maßgeblich an der Ausstellung "Florenz und seine Maler. Von Giotto bis Leonardo da Vinci" und an dem 2017 erschienenen Bestandskatalog zur Florentiner Malerei der Alten Pinakothek mitgearbeitet.
Prof. Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, sagt: "Ohne Drittmittel ist die wissenschaftliche Museumsarbeit heute nur noch bedingt zu verwirklichen. Für größere Forschungsprojekte bedarf es im Besonderen der finanziellen Zuwendungen. Wir danken daher Herrn Dr. Hubert Burda sehr herzlich für sein außerordentliches persönliches Engagement und für die großartige Initiative und der Hubert Burda Stiftung für die richtungsweisende, generöse Spende."
(af) 27.03.2019










