
Die Motive der "Chefsache"-Kampagne spielen mit pointierten Fragen; Foto: Ressourcenmangel
Initiative "Chefsache" plädiert für Chancengleichheit
Die Initiative "Chefsache" will gemeinsam mit der Berliner Agentur Ressourcenmangel die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Top-Positionen in Wirtschaft und Politik erhöhen. Dazu wurde zum Weltfrauentag am 8. März eine Kampagne gestartet.
Auf den Motiven steht beispielsweise die Frage "Sollten Versprechen der Gleichstellung nicht auch einGEHALTen werden?", die auf die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen hinweist. Eine weitere Frage lautet: "Die Kollegin ist hoCHEFfizient, aber als Vorgesetzte undenkbar?". Sie macht auf den Umstand aufmerksam, dass nur acht Prozent der Vorstände großer deutscher Firmen Frauen sind. Die Kampagne läuft online und in Print.
"Unser Ziel ist, Aufmerksamkeit ohne Polarisierung und Aktivierung jenseits der üblichen Verdächtigen zu erzeugen", sagt Alf Frommer, Teamleiter Kreation bei Ressourcenmangel. Die Kampagne lasse sich sowohl über die Kanäle der Initiative als auch durch alle Partnerunternehmen individualisiert nutzen. "Das verleiht dem Thema noch mehr Sichtbarkeit und gibt den Mitgliedern der Initiative die Möglichkeit, ihr Engagement beim Thema Chancengleichheit in Top-Positionen selbst darzustellen", so Frommer.
Das Netzwerk "Chefsache" wurde 2015 unter der Schirmherrschaft von Angela Merkel gegründet und hat aktuell 25 Mitglieder, darunter McKinsey & Company, Telekom, "Die Zeit", das Bundesministerium für Verteidigung, Bosch sowie Aktion Mensch.
Annika Frömel 27.03.2019









