Norddeutscher Wissenschaftspreis lädt erstmals zur Teilnahme ein
Die fünf norddeutschen Länder haben erstmals einen gemeinsamen Wissenschaftspreis ausgeschrieben. Dieser soll die wissenschaftlichen Erfolge auch über die Landesgrenzen hinaus besser sichtbar machen. Bewerben können sich länderübergreifende Wissenschaftskooperationen, die bereits länger bestehen, sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen und zur Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Wissenschafts-Netzwerke beitragen. Der Preis wird gemeinsam von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien und Hansestadt Hamburg vergeben.
Thema ist in diesem Jahr die Erforschung der Meere. Die Bewerbungen können aus allen Gebieten der Meeresforschung stammen, von der Tiefseeforschung über die Erforschung der Flachmeere, Küstenforschung, Erforschung der Meere und Küsten in Polarregionen bis hin zu maritimen Technologien. Dabei kann es sich sowohl um Kooperationen aus der Grundlagenforschung als auch aus der angewandten Forschung handeln. Besonders erwünscht sind interdisziplinäre Projekte.
"Meeresforschung, Erneuerbare Energien, Infektionsforschung: Der Norden ist nicht nur geographisch in der Wissenschaft oben. Das unterstreichen die norddeutschen Länder mit diesem gemeinsamen Preis", betont die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka.
Die Einreicher müssen Beteiligte aus mindestens zwei norddeutschen Ländern aufweisen, darunter mindestens eine staatliche norddeutsche Hochschule. Der Norddeutsche Wissenschaftspreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Die Verleihung soll im November im Hamburger Rathaus stattfinden. Medienpartner ist der Norddeutsche Rundfunk. Weitere Infos hier.
Agneta Melzer 09.05.2012










