
Bitkom zufolge sinken die Einstiegshürden für Virtual Reality zunehmend: Demnach gibt es leistungsfähigere Headseats. Zudem seien die Anwendungen ausgereifter; Foto: Mark Bollhorst
Interesse an Virtual Reality nimmt zu
Die Nutzung von Virtual Reality (VR) – also das Erleben der Realität in einer interaktiven virtuellen Umgebung – wird bei den Deutschen immer beliebter. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom, der mehr als 1.200 Personen ab 16 Jahren dazu befragt hat.
So gaben 32 Prozent der Teilnehmer an, dass sie bereits eine Virtual-Reality-Brille ausprobiert haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um acht Prozent. Jeder Zehnte unter ihnen besitzt sogar eine solche Brille. Auch die Zahl der potenziellen Nutzer wächst: So können sich 21 Prozent (2018: 16 %) vorstellen, künftig per VR-Brille virtuelle Welten zu wahrzunehmen.
Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß, sagt: "Virtual Reality nähert sich dem Massenmarkt. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller Virtual-Reality-Brillen an, und für Nutzer gibt es immer mehr passende Apps." Allerdings gibt es nach wie vor Skeptiker. Laut der Befragung werden aktuell 45 Prozent der Bundesbürger keine solche Brille nutzen.
Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten
Nach den potenziellen Anwendungen gefragt, sagten sieben von zehn Nutzer (70 %), dass sie damit Computer- und Videospiele spielen. 49 Prozent gehen mit VR-Brille und Kartendiensten auf Reisen. Weiterhin wird Virtual Reality mittlerweile von 42 Prozent der Deutschen sogar zum Fernsehen genutzt. Auch beim Sport (24 %), bei Wohnungs- und Häuserplanungen (23 %) und beim Besuch von Museen, Messen und Ausstellungen oder Konzerten (15 %) kommt eine VR-Brille zum Einsatz. Bildungs- und Lernprojekte nehmen immerhin sieben Prozent über VR wahr.









