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Eva Ortner; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Foto: Sibylle Forster

Eva Ortner führt das Doerner Institut

Eva Ortner, 53, ist seit dem 1. August neue Direktorin des Doerner Instituts, das Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen ist. Die Münchner Einrichtung betreut sämtliche Kunstbestände der Alten und der Neuen Pinakothek, der Sammlung Schack, der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne und der Sammlung Brandhorst sowie der Staatsgalerien in Bayern von Würzburg bis Burghausen, von Füssen bis Ansbach. Außerdem verantwortet es deren Konservierung, Restaurierung und kunsttechnologische Erforschung und die präventive Konservierung in den betreffenden Liegenschaften.

Die gebürtige Münchnerin absolvierte eine Lehre als Rahmenvergolderin und studierte dann Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der LMU München mit Magisterabschluss. In ihrem zweiten Studium, in dem 1996 an der TU München neu eingerichteten Studiengang Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft, erwarb Ortner ihr Diplom als Restauratorin. Nach dreijähriger Lehrtätigkeit als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Restaurierung der TU München wechselte sie 2005 als Restauratorin für die Neue Pinakothek an das Doerner Institut. Dort wurde sie 2009 leitende Restauratorin für die Staatsgalerien und hatte seit 2010 zusätzlich die Leitung der Restaurierungsabteilung sowie die Stellvertretung der Direktion inne.

In ihrem neuen Amt als Direktorin des Doerner Instituts tritt Ortner die Nachfolge von Dr. Andrea Funck an, die als Professorin an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gewechselt ist.
 

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