ANZEIGE

Nach zwölf Jahren an der Spitze der Nationalgaleire nimmt Udo Kittelmann seinen Hut; Foto: Staatliche Museen zu Berlin / Nationalgalerie / Juliane Eirich

Udo Kittelmann verlässt Nationalgalerie

Udo Kittelmann verlängert seinen Vertrag nicht und verlässt damit auf eigenen Wunsch zum 31. Oktober 2020 die Nationalgalerie in Berlin. Der 61-Jährige stand zwölf Jahre an der Spitze der fünf Häuser umfassenden Sammlung: Neben der Alten und der Neuen Nationalgalerie, dem Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg gehört auch der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin zum Kosmos der Nationalgalerie. Die kommissarische Leitung wird sein bisheriger Stellvertreter Joachim Jäger bis zur Neubesetzung der Stelle übernehmen.

Der Direktor Kittelmann wechselte im November 2008 vom Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main nach Berlin und war Peter-Klaus Schuster nachgefolgt. Kittelmann öffnete die Staatlichen Museen zu Berlin wieder verstärkt für Positionen der zeitgenössischen Kunst. 2013 wurde er als "Europäischer Kulturmanager des Jahres" geehrt.

In seine Amtszeit fallen strategisch wichtige Entscheidungen: Beispielsweise wurde nach der sanierungsbedingten Schließung der Neuen Nationalgalerie im Frühjahr 2015 mit der "Neuen Galerie" im Hamburger Bahnhof eine neue temporäre Heimstätte für die Kunst der Klassischen Moderne eingerichtet. Aktuell fällt die Planung des Neubaus der Nationalgalerie am Kulturforum in Kittelmanns Verantwortungsbereich – der Spatenstich ist für Oktober/November 2019 geplant.

 

Aktuelle Ausgabe

5-6/2026

Marketplace

Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Dienstleistungen. Zum Marketplace

















Newsletter

Save the Date

Weitere Publikationen

Place Brands
Persönlichkeiten im Stadtmarketing

Social Media

Abonnement hier widerrufen

Weitere Webseiten