
Berlin: Senatssprecherin Claudia Sünder kehrt in die Bau-Branche zurück; Foto: Cathrin Bach / Senat Berlin
Claudia Sünder gibt ihr Amt als Pressesprecherin des Berliner Senats auf
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller muss sich eine neue Pressesprecherin bzw. einen neuen Pressesprecher suchen. Die Amtsinhaberin Claudia Sünder hat auf der Feier anlässlich ihres 50. Geburtstages am 29. Oktober 2019 verkündet, dass sie in die Bau-Branche wechseln wird. Am 1. April 2020 wird die gebürtige Mecklenburgerin die Geschäftsführung bei einem Unternehmen für Projekt-Entwicklung übernehmen.
Claudia Sünder, die seit 2017 Chefin des Presse- und Informationsamtes im Berliner Rathaus ist, kehrt damit in eine ihr vertraute Branche zurück. Nach dem Studium der Politischen Wissenschaften sowie der Fächer Spanisch und Germanistik an der FU Berlin startete sie ihre berufliche Laufbahn bei der Könnecke Immobilien u. Grundstücksgesellschaft mbH in Boltenhagen an der Ostsee. 1998 zog sie nach Baden-Württemberg um, wo sie unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit des Kolping Bildungswerkes verantwortlich war.
2014 kehrte sie nach Berlin zurück und arbeitete als Referentin des Vorstandes der degewo AG, 2015 übernahm sie bei dem Wohnungsunternahmen die Leitung des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit. 2017 trat Sünder die Nachfolge der langjährigen Müller-Vertrauten Daniela Augenstein als Senatssprecherin an.
Peter Strahlendorf 04.11.2019










