Ingvild Goetz neue Kuratorium-Vorsitzende der Pinakothek der Moderne

"Seit vielen Jahren bemüht sich Ingvild Goetz, zwischen den unterschiedlichen Kunstinstitutionen Münchens Brücken zu schlagen, was sie unter anderem durch die Schenkung ihrer Videosammlung an den Freistaat Bayern 2013 unter Beweis gestellt hat", so das Münchner Museumshaus. "Die Werke der Sammlung stehen damit nicht nur einem Haus, sondern allen bayerischen Institutionen zur Verfügung. Durch ihre langjährige Offenheit für die Anliegen so unterschiedlicher Institutionen wie den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit dem Museum Brandhorst, dem Haus der Kunst und der Villa Stuck, stellt sie ein wichtiges Bindeglied zwischen den vielfältigen Münchner Kunstinstitutionen dar."
Ingvild Goetz wurde 1941 in Kulm, dem ehemaligen Westpreußen und heutigen Polen, geboren. Sehr früh hat sie ihre Leidenschaft für Kunst entdeckt. Zunächst gründete sie einen Grafikverlag und eröffnete im Anschluss die Galerie "namens art in progress" in Zürich und danach in München. 1984 zog sie sich aus dem Kunsthandel zurück und begann mit dem systematischen Aufbau ihrer Kunstsammlung. 1993 ließ sie ein Ausstellungshaus errichten und machte es der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich. Es wird regelmäßig mit Werken aus der Sammlung Goetz bespielt. Neben vielen anderen Auszeichnungen wurde Goetz 2011 für ihr kulturelles Engagement das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
(yw) 18.11.2019










