
Das Motto "Wenn, dann hier" soll verdeutlichen, dass die nächste große Investitionschance im Ruhrgebiet liegt; Foto: RVR
Neue Phase für die Kampagne "Stadt der Städte"
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die nächste Phase der Standortmarketingkampagne "Metropole Ruhr – Stadt der Städte" gestartet. Unter dem Motto "Wenn, dann hier" soll verdeutlicht werden, wie vorteilhaft es für Unternehmen und Gründer ist, Investitionen im Ruhrgebiet zu tätigen. Ziel der Kampagne sei, "negative Stereotype abzubauen und einen unverstellten Blick auf die Zukunftspotenziale der Metropole Ruhr zu ermöglichen", wie es in einer Mitteilung heißt.
Seit Ende Februar 2020 wirbt der RVR mit Spots und Guerilla-Aktionen wie Werbeplakaten auf Litomobilen in Berlin. Der Clip ist im Web und auf verschiedenen Social-Media-Kanälen sichtbar. Für das zweite Quartal 2020 sind ein weiterer Onlinespot sowie diverse Maßnahmen in den Bereichen Online, Social Media, Content und PR geplant. Für die Imagekommunikation zeichnet die Agentur Scholz & Friends verantwortlich, die sich in einem mehrstufigen Pitch durchsetzen konnte.

Die Metropole Ruhr wirbt in Berlin um Unternehmen und Fachkräfte; Foto: RVR
Studie sieht Potenzial im Ruhrgebiet
Dem Auftakt der neuen Phase ist eine Studie vorausgegangen, in der die Metropole Ruhr mit sieben weiteren deutschen Wirtschaftsregionen verglichen und ihr Zukunftspotenzial analysiert wurde. Demnach entfaltet das Ruhrgebiet eine ähnliche Dynamik wie die Metropolregion Berlin-Brandenburg seit den 2000er-Jahren. Die Untersuchung wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) und dem Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik im Auftrag des Regionalverbands Ruhr durchgeführt.
Vor allem bei den Standortfaktoren Wohnkosten, Wissenschafts- und Studierendendichte sowie Freizeit- und Kulturflächen schneidet die Metropole Ruhr besser ab als die anderen Regionen. "Die Mischung aus günstigen Wohnkosten, vielen jungen Menschen, einem großen Freizeit- und Kulturangebot sowie einer exzellenten Hochschullandschaft erinnert stark an die Situation in Berlin zu Beginn der Nuller-Jahre", sagt Hanno Kempermann, Leiter Branchen und Regionen beim IW Köln.










