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Design trifft Kultur: xhoch4 gestaltet Spielzeithefte für drei Theater

Die Münchner Designagentur xhoch4 entwickelte gleich für drei Theater aus Deutschland die Spielzeithefte 2012/13, in denen das neue Programm nach der Sommerpause vorgestellt wird. Die Aufträge kamen aus Essen, Dortmund und Osnabrück. 

Mit dem Schauspiel Essen hat xhoch4 zum dritten Mal zusammengearbeitet. Für die neue Saison entwarfen die Designer collagenartige Illustrationen zu allen Inszenierungen, von Shakespeares Drama "Wie es euch gefällt" bis zum Bürgerprojekt "Pornoladen". Das Motto der Saison lautet "Schöne neue Welt". Die in grellem Pink getauchten Motive erscheinen sowohl im Heft als auch auf Plakaten. Das Schauspiel Essen stellt sein Programm zum Download zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls Kunde seit drei Spielzeiten ist das Theater Dortmund. Die dritte Ausgabe des Spielzeitheftes ist schlicht gestaltet und enthält neben Texten Schwarz-Weiß-Fotografien. Markenzeichen seit Beginn der Zusammenarbeit ist der sogenannte Treppenschnitt an den Rändern der Seiten.

Begleitend zum Printauftritt entwickelten die Designer zum ersten Mal eine multimediale Publikation, in der die rund 60 Abbildungen aus dem Heft zum Leben erweckt werden. Eine entsprechende App erkennt die Bilder und spielt dazu passende Videos ab, die die Porträtierten in der Situation des Shootings zeigen, darunter eine Opernsängerin bei den Proben. Diese kann der Zuschauer nicht nur sehen, sondern auch hören. Andere Clips fangen wiederum Stimmungsbilder ein. Zudem verwandelt sich ein Teil der Schwarz-Weiß-Aufnahmen in Farbe. Die App gibt es kostenlos für Android und iPhone/iPad. Die Foto- und Videoproduktion betreuten A38 und Mindconsole.

Mit dem Heft aus der vergangenen Saison ist das Team von xhoch4 derzeit im Rennen um den German Design Award 2013.

 

 

 

 

 

 

Das Programmheft 2012/13 des Theaters Osnabrück folgt der Linie des 2011 eingeführten Corporate Designs. Damals entwickelte xhoch4 zum Start der Intendanz von Dr. Ralf Waldschmidt ein neues Logo, das sich aus den Buchstaben 'T' und 'O' zusammensetzt. Zudem wurden klassische und moderne Gestaltungselemente miteinander verknüpft, um die unterschiedlichen Facettten des Hauses widerzuspiegeln: Das führt neben zeitgenössischem Schauspiel auch traditionelle Opern auf.

Mit dem neuen Heft erhält der Leser Einblick hinter die Kulissen: Zusammen mit dem Fotografen Marek Kuszewski entstand eine Reportage, die die Mitarbeiter des Theaters in den Büros und Werkstätten, bei den Proben und den Pausen zeigt. Das Resultat steht online zur Ansicht bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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