
LinkedIn-Gruppe für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing soll Innenstädte unterstützen
Die IFH Köln und VITAIL, das Kompetenzzentrum für Handel und Vitale Innenstädte, haben gemeinsam mit dem gmvteam und diversen Wirtschaftsförderungsgesellschaften die Initiative "Corona-Krise und Innenstadt: WIFÖ packt an!" gegründet. Im Mittelpunkt des Projekts steht im ersten Schritt die gleichnamige LinkedIn-Gruppe, in der die deutschen Wirtschaftsförderungen und Stadtmarketinggesellschaften in einen Dialog miteinander treten können.
Ziel ist, Ideen und Lösungen für Innenstädte in der Krise miteinander zu teilen und zubewerten. Zudem sollen Ansätze entwickelt werden, wie Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung gemeinsam agieren können und wie die Zukunft der Innenstädte gestaltet werden kann.
Hintergrund der Gruppen-Gründung ist nicht nur die aktuelle Corona-Krise, die dazu führt, dass Handelsunternehmen und lokale Anbieter vor zahlreichen Herausforderungen stehen. Auch die Attraktivität der deutschen Innenstädte wurde in verschiedenen Studien der IFH Köln mehrmals nur mit der Note 3+ bewertet. Das müsse verbessert werden, um wieder mehr Menschen in die Einkaufsstraßen Deutschlands zu holen.
"Bereits vor der Krise gaben in bundesweiten Analysen mehr als 20 Prozent der Innenstadtbesucher*innen an, wegen der Möglichkeit online einkaufen zu können, seltener in die Stadt zu kommen", sagt Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln und Mitinitiator von VITAIL. "Es ist zu befürchten, dass die Corona-Pandemie nicht nur direkt die Existenz lokaler Unternehmen gefährdet, sondern auch zu anderen negativen, gesellschaftlichen Kollateraleffekten führt. Diese werden nicht abgefangen werden können, wenn Städte und Gemeinden nicht mit einem radikalen Erneuerungsprozess aufwarten können", so Hedde weiter.










