
Eines der Kampagnenmotive für #lautloslaut; Foto TLGG
Kampagne macht auf Online-Hilfe gegen Mobbing, Diskriminierung und häusliche Gewalt aufmerksam
Das Start-up Exclamo, Berlin, bietet seit Mai 2020 auf krisenchat.de eine Plattform, auf der sich Betroffene von häuslicher Gewalt, Mobbing oder Diskriminierung mit mehr als 70 ehrenamtlichen Experten austauschen können. Um den 24/7-Live-Chat möglichst bekannt zu machen, hat die ebenfalls in Berlin ansässige Agentur TLGG die Pro-Bono-Kampagne #lautloslaut gestartet.
Die Awareness-Kampagne richtet sich an die Generation Z. Aus diesem Grund hat die Agentur eine Kommunikationsstrategie für mehrere Social-Media-Kanäle entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf zielgruppengerechtem Content und Influencer Marketing. Bei der Auswahl der Social-Media-Botschafter sei wichtig der Agentur zufolge gewesen, dass sie eine Nähe zur Zielgruppe und eine gewisse Reichweite haben sowie glaubwürdig über die Themen sprechen können.
Als Kooperationspartner konnte die Digitalagenur die Plattformen TikTok und Snapchat gewonnen werden. TikTok hat für die Kampagne das Influencer Tool "Creator Marketplace" kostenfrei zur Verfügung gestellt, Snapchat unterstützt mit kostenlosen Werbeplätzen.
Weitere interaktive Inhalte befinden sich aktuell in Vorbereitung. So soll es eine Vorlage für eine Mund-Nase-Masek mit dem Aufdruck #lautloslaut geben, die online selbst gestaltet und im Netz geteilt werden kann. Zudem wird es ein individuell verstellbares "Sicher zu Hause"-Gif geben, das in den Instagram Stories geteilt werden kann. Ebenfalls in Planung: eine #lautloslaut-TikTok-Challenge.









