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Museum Wiesbaden und Scholz & Volkmer machen aus Online-Usern Fluxus-Künstler

Die musikalische Zerstörung eines Klaviers war vor 50 Jahren der Höhepunkt der "Fluxus Festspiele Neuester Musik" in Wiesbaden, der Geburtstadt der Kunstbewegung "Fluxus". Zum Jubiläum entwickelte nun die ortsansässige Kreativagentur Scholz & Volkmer gemeinsam mit dem Museum Wiesbaden und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden die "Piano Interactivities".

Auf http://fluxus50wiesbaden.de/piano-interactivities kann erstmals jeder weltweit zum Fluxus-Künstler werden und seine eigene Performance im Museum aufführen - ohne seine Wohnung verlassen zu müssen. Ab dem 24. August haben Internetnutzer weltweit die Möglichkeit, von Dienstag bis Sonntag ein reales Klavier im Museum Wiesbaden selbst zu bearbeiten. In Echtzeit steuern die User mittels Eingabe einer Partitur (den so genannten Scores) auf der Website die Maschinen wie elektrische Sägen oder eine Axt, die dem Flügel recht unsanft Töne entlocken. Angesteuert werden die Geräte mittels eines Computers, der die User-Eingaben aus dem Netz auf die Instrumente der Installation überträgt. Der Videostream ist dann auf der Seite http://fluxus50wiesbaden.de abrufbar.

Die interaktive Piano-Installation im Museum Wiesbaden kann allerdings nur zu bestimmten Zeiten aktiviert werden: jeweils von 11 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr.

Die Stadt Wiesbaden informiert ebenfalls auf ihrer Website Wiesbaden.de über das Ereignis und die Fluxus-Bewegung.

 

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