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Hamburg@work vernetzt seit 15 Jahren die Hansestadt

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg; Fotos: www.evanapp.com

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg; Fotos: www.evanapp.com

Hamburg@work – die Initiative für Medien, IT und Telekommunikation –  hat in dieser Woche ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Senatsempfang im Hamburger Rathaus kamen mehrere hundert Gäste. Das 1997 gegründete Public-Private-Partnership ist mittlerweile das größte Branchennetzwerk seiner Art in Deutschland und hat die Entwicklung der Hansestadt hin zu seinem führenden Standort der digitalen Wirtschaft entscheidend geprägt. Darauf verwies auch Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der die Eröffnungsrede hielt.

Scholz betonte Hamburgs Vorreiterrolle in den Bereichen Games und eCommerce und die Vielfalt der Medienunternehmen in der Hansestadt. Auch verwies er auf das jüngst gestartete Projekt Next Media hin. Diese neue Plattform will den Brückenschlag zwischen der "Old Media"- und der "New Media"-Wirtschaft schaffen und begleitet die dynamischen Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung der Medienwirtschaft vollziehen. Keine Metropole sei in allen Medienbereichen so gut aufgestellt wie Hamburg, so Scholz. Er kündigte außerdem an, in den kommenden Monaten die relevanten Branchenvertreter zusammenzurufen, um über die Perspektiven der digitalen Wirtschaft zu diskutieren."Und das kann ich Ihnen versprechen, das wird Folgen haben", erklärte der Erste Bürgermeister.

Über 350 Neuansiedlungen aus dem Bereich der digitalen Wirtschaft gehen auf das Konto von Hamburg@Work  und seinem Vorsitzenden Uwe Jens Neumann (Foto unten). Gemeinsam mit der Stadt hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, Hamburg auch in Zukunft als führende Medien- und IT-Metropole in Europa zu positionieren. Dabei fokussiert sich Hamburg@work auf die drei Aktionslinien eCommerceCity, gamecity und Next Media.

Zu den mehr als 22.000 Hamburger Unternehmen der Branche gehören unter anderem Airbnb, Bigpoint, Facebook, Google, IBM, Microsoft oder Xing. Der Fachkräftemangel und die hohen Mieten sind auch in der Hansestadt ein Thema. Um Neuansiedlungen mehr bezahlbare Büroflächen bieten zu können, ist die Stadt derzeit dabei, bislang weniger attraktive Stadtteile (die aber Zentrums nah sind wie Wilhemsburg, Rothenburgsort oder Hamm) fit für die Zukunft zu machen. 


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(yw) 23.08.2012



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