
Für den digitalen Denkmalpfad wurden über 200 sogenannte Scanpunkte im Inneren der historischen Übertagegebäude aufgenommen; Foto: Jochen Tack/ Zollverein
Stiftung Zollverein erweitert digitales Angebot
Besucher*innen der Zeche Zollverein hatten bislang nur während einer Führung auf dem Denkmalpfad eiue Chance, die original erhaltenen Übertageanlagen der Zeche und Kokerei Zollverein zu besichtigen. Nun hat die Stiftung Zollverein ihr Angebot ausgebaut und bietet ab sofort eine digitale Zollverein-Führung an.
Der virtuelle Denkmalpfad wurde in Zusammenarbeit mit Gekko Brandservices, Neuss, entwickelt. Auf der Website www.museum-virtuell.de haben interessierte die Möglichkeit, Museen und Ausstellungen von zu Hause aus zu besichtigen.
Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, erläutert die Bedeutung des Projektes: "Zollverein ist ein digitaler Zukunftsstandort. Ein virtuelles Führungsangebot gehört selbstverständlich dazu. Die Corona-Pandemie war somit Krise und Chance zugleich, da wir einen Grund hatten, Formate wie dieses noch schneller voranzutreiben."
Für das digitale Angebot wurden mehr als 200 sogenannte Scanpunkte im Inneren der Gebäude aufgenommen und zu einem virtuellen Raum verarbeitet. Interessierte Nutzer*innen können sich auch Informationen über Modelle und Exponate anzeigen lassen. Zudem hat das zuständige Team gemeinsam mit dem ehemaligen Zollverein-Bergmann Peter neun Videoclips produziert, in denen er von der Arbeit und dem Alltag berichtet und Fakten präsentiert.









