Mainz richtet Wirtschaftsförderung strategisch aus
Die Stadt Mainz will die Abteilung der städtischen Wirtschaftsförderung fit für die Zukunft machen. Aus diesem Grund haben die Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz und Simone Ritter, Abteilungsleiterin Wirtschafts- und Strukturförderung im Amt für Wirtschaft und Liegenschaften, ein Konzept erarbeitet. Der Titel des Papiers lautet "Wirtschaft in Mainz 2020+".
Wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Konzentration auf sechs Kompetenzfelder. Dazu gehören "Unternehmensservice & Gründungen", "Cluster & Netzwerke", "Investoren & Ansiedlungen", "Digitale Infrafstruktur & Standortentwicklung", "Menschen & Kompetenzen" sowie "Standortmarketing". Darüber hinaus soll die Abteilung im Rahmen der strategischen Ausrichtung personell verstärkt werden.
"Die Mainzer Wirtschaft ist mit zunehmenden Herausforderungen konfrontiert. Hierzu zählen etwa die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die digitale Transformation, eine zunehmende Internationalisierung, der demografische Wandel und die Notwendigkeit von nachhaltigem Wirtschaften. Wenn unsere Stadt als Wirtschaftsstandort erfolgreich sein will, die Aufgaben meistern und Erwartungen erfüllen möchte, dann müssen wir bei der Wirtschaftsförderung mehr Fahrt aufnehmen", so die Beigeordnete Matz.
Die höhere Personalausstattung sei bereits erfolgreich umgesetzt worden. Neben Simone Ritter, die seit vergangenem Jahr die Abteilung leitet, sind einer Mitteilung zufolge im aktuellen Jahr vier unbesetzte Stellen wieder besetzt worden. Matz betont jedoch: "Wir können unsere Ziele nur dann erreichen, wenn wir in den nächsten Jahren die Personalsituation deutlich verbessern. In einem ersten Schritt haben wir deshalb für den nächsten Doppelhaushalt 2021/2022 drei neue Stellen beantragt."









