Relevanz der Nachhaltigkeit bei Geschäftsreisen sinkt leicht
Vor der Corona-Pandemie sagten im Rahmen der Studie "Chefsache Business Travel" 91 Prozent der Geschäftsreisenden, dass ihnen eine umweltfreundliche Reiseverbindung "wichtig" oder "sehr wichtig" ist. Für die aktuelle Ausgabe der Analyse, die vom Marktforschungsinstitut mo'web im Auftragt des Deutschen Reiseverbands (DRV) durchgeführt wurde, haben sich die Werte allerdings leicht verschoben.
Demnach meint nun etwas mehr als die Hälfte, dass unterwegs künftig weniger Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Laut der Analyse möchten künftig etwas mehr als ein Viertel der Geschäftsreisenden deutlich weniger Wert auf eine klimafreundliche Anreise mit Bus und Bahn legen, 28 Prozent haben sogar vor, künftig seltener den öffentlichen Nahverkehr statt eines Taxis zu nutzen.
Florian Storp, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV, sagt: "Geschäftsreisende wollen auch unterwegs kein Infektionsrisiko eingehen und setzen deshalb stärker auf den Individualverkehr als vor der Pandemie, Damit hat sich der Wettbewerb zwischen Straße und Schiene erneut verschärft."
Dennoch: Viele Menschen sind überzeugt, dass die Bedeutung von umweltfreundlichen Geschäftsreisen steigen wird. Der Studie zufolge sind es immerhin 36 Prozent. Dazu gehören der Öko-Aufschlag zugunsten von Klimaschutzprojekten, den in Zukunft 33 Prozent öfter einplanen wollen, sowie die Vermeidung von Verpackungsmüll. Letzteres haben 32 Prozent vor, umzusetzen.











