Lebendige Innenstädte sind Deutschen wichtig
Welchen Einfluss hat das Corona-Virus auf das Kaufverhalten der Deutschen und auf die Entwicklung der Innenstädte? Dieser Frage ist die Plattform kaufDA gemeinsam mit dem Online-Netzwerk MeinProspekt nachgegangen. Dafür wurden insgesamt 5.659 Nutzer*innen der beiden Portale zwischen dem 31. August und dem 3. September 2020 befragt. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Eine Haupterkenntnis ist, dass es den Innenstädten schon vor Corona nicht gut ging. Denn 41 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auch jetzt nicht weniger oft in die Innenstadt gehen als vorher. Erstaunlich ist dabei: Fast 90 Prozent der Befragten ist eine lebendige Innenstadt wichtig.
Weiterhin ergab die Umfrage, dass knapp die Hälfte der Befragten (44 %) nun öfter in lokalen Geschäften einkaufen. Damit wollen sie den stationären Einzelhandel unterstützen. Allerdings führt das Tragen einer Maske bei 40 Prozent der Studienteilnehmer*innen dazu, dass sie Geschäfte meiden und lieber online bestellen. Davon sind Lebensmittel ausgenommen, die in der Regel vor Ort besorgt werden.
Folgende Thesen leiteten die Studieninitatoren aus den Ergebnissen ab:
- Corona ist nicht Auslöser, aber Beschleuniger für die Verödung der Innenstädte.
- Konsument*innen zeigen sich mit stationären Geschäften solidarisch.
- Das Shopping-Erlebnis vor Ort ist unter anderem aufgrund der Maskenpflicht gestört.
- Das Herz der Deutschen schlägt für die Innenstadt.
Die gesamte Umfrage finden Interessierte unter diesem Link.









