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Berliner Wirtschaftssenat will Tourismus der LGBTQI-Community fördern

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und das Magazin "Siegessäule" wollen Berlin als freien, vielfältigen und perfekten Ort für die queere Szene inszenieren. Eine neue Kampagne spricht deshalb gezielt Menschen aus der Zielgruppe LGBTQI an, um sie für einen Besuch in der deutschen Bundeshauptstadt zu begeistern.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sagt: "Berlin lebt wie keine andere Stadt Freiheit, Vielfalt und Selbstbestimmung. Deshalb laden wir gern Menschen zu uns ein, denen diese Werte genauso wichtig sind wie uns. Der Tourismus leidet unter der Corona-Pandemie und gerade die Szene-Infrastruktur abseits des Mainstreams ist stark von ihm abhängig. Ich freue mich deshalb insbesondere auf viele queere Besucherinnen und Besucher in unserer weltoffenen Metropole."

Für die Kampagne wurden diverse Videostatements erstellt. In loser Folge stellen Szene-Persönlichkeiten ihre Lieblingsorte in Berlin vor und erklären, warum sie sich in Berlin frei fühlen. Zu den Statementgeber*innen gehört zum Beispiel der Musiker Henri Jakobs. Weiterhin sollen lesbische DJs, schwule Künstler*innen und Dragqueens zu Wort kommen.

Die Clips sind auf der Website Place2be.berlin zu finden. Sie werden erweitert mit ausgewählten monatlichen Überblicken zum LGBTQI-Geschehen in der Stadt und mit Veranstaltungstipps vom Magazin "Siegessäule". Darüber hinaus wurde der Instagram-Account place2be.berlin ins Leben gerufen, auf dem die Videos ebenfalls zu sehen sind.

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Anja Lüth 28.09.2020

 

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