ING Innovationsindex 2020 wird vom Gewinner des Vorjahres angeführt
Die Bank ING DiBa mit Sitz in Frankfurt am Main gibt jährlich den ING-Innovationsindex heraus. Dieser soll anhand von acht Indikatoren (Jugend-Potenzial, Kompetenzen, Betriebsdynamik, Flexibilität, innovative Investitionen, Hochtechnologie, Internetanschlüsse, Startup) aufzeigen, welches Bundesland das innovativste ist. In den vergangenen vier Jahren wurde Berlin zum Silicon Valley von Deutschland gekürt. Und auch in diesem Jahr nahm die Bundeshauptstadt wieder den ersten Platz ein. Dem Index zufolge ist das auf die starke Gründerszene und die überdurchschnittlich vielen Menschen im Hochtechnologie-Sektor zurückzuführen.
Auf Platz 2 schaffte es erneut Hamburg. Die Hansestadt konnte mit ihrer großen Flexibilität sowie den vielen jungen Einwohner*innen punkten. Auf dem dritten Platz ist nun Baden-Württemberg zu finden. Das Bundesland konnte Bayern aufgrund der höheren Zahl an Unternehmensgründungen vom Treppchen stoßen. Zudem habe sich der Freistaat im Bereich Jugendpotenzial verschlechtert.
Die neuen Bundesländer (Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern) nehmen im Ranking die letzten Plätze. Dies liege vor allem an den ungünstigen demografischen Entwicklungen sowie an der geringen Anzahl von Arbeitnehmer*innen im High-Tech-Sektor. Außerdem sei die Gründerszene dort schwächer ausgeprägt, heißt es in einer Mitteilung.
Bundesländerranking im ING Innovationsindex 2020:
- Berlin
- Hamburg
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Bremen
- Hessen
- Nordrhein-Westfalen
- Schleswig-Holstein
- Niedersachsen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Thüringen
- Brandenburg
- Sachsen-Anhalt
- Mecklenburg-Vorpommern










