
Eine aktuelle Studie von PwC geht von weniger Urlaubs- und Dienstreisen nach der Corona-Pandemie aus; Foto: sharply done; Fotolia
Corona-Pandemie verändert Mobilitätsverhalten
Die weltweite Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Deutschen aufgrund des Ansteckungsrisikos und der Ausweisung von Risikogebieten inner- und außerhalb der Bundesrepublik weniger reisen – sowohl privat als auch geschäftlich. Der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers mit Sitz in Düsseldorf hat in der Studie "Wie COVID-19 die Mobilität in Deutschland bewegt" nun untersucht, wie das Mobilitätsverhalten nach der Krise aussehen wird.
Demnach wollen knapp die Hälfte der Befragten (44 %) nach der Pandemie seltener Urlaubsreisen antreten. Dienstreisen wollen sogar 61 Prozent reduzieren. Bei letzterem Zeit sich, dass sich Meetings und Kundengespräche ebenso gut per Video- oder Telefonkonferenz führen lassen. Zudem scheinen virtuelle Meetings oft effizienter und führen zu schnelleren Entscheidungen.
Im Rahmen der Studie wird deutlich, dass sich die Mobilität bereits jetzt von öffentlich zu individuell verlagert. Insgesamt 28 Prozent gaben an, ihre Dienstreisen künftig häufiger mit dem eigenen Pkw anzutreten. So sagten knapp drei Viertel der Studienteilnehmer, nach der Corona-Pandemie künftig weniger Kurz- (72 %) beziehungsweise Langstreckenflüge (73 %) zu buchen. Im Vergleich dazu wollen nur die öffentliche Verkehrsmittel nur sechs Prozent (Flugzeug) beziehungsweise zehn Prozent (Fern- und Regionalzüge, S-Bahn) häufiger nutzen.
Die komplette Studie finden Interessierte hier.










