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Deutsche wollen weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben

Im Jahr 2020 planen die Bundesbürger*innen, im Schnitt 168 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Das entspricht einem Rückgang um knapp 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als die Deutschen noch 194 Euro für Geschenke nutzten. Auch übergeordnet soll das Weihnachtsbudget stark reduziert werden, denn dieses beträgt in diesem Jar 343 Euro (2019: 642 Euro). Das geht aus dem Deloitte Christmas Survey 2020 hervor, den das Wirtschaftsprüfungsunternehmen in München jüngst veröffentlicht hat.

Der Grund für den Rückgang ist in der aktuellen Corona-Pandemie begründet. Karsten Höllisch, Partner und Leiter Consumer Business bei Deloitte, erklärt: "Als Grund für den Sparkurs gaben 46 Prozent die pandemiebedingten Einschränkungen und 30 Prozent die wirtschaftliche Unsicherheit an. Als weitere Faktoren wurden allgemeines Sparen und ein geringeres verfügbares Einkommen genannt."

Stationärer Handel bleibt wichtig

Neben den finanziellen Mitteln hat die Studie auch nach dem Einkaufsverhalten gefragt. Demnach beabsichtigt ein Großteil der Bundesbürger*innen ihre Weihnachtsgeschenke im stationären Handel zu kaufen. 82 Prozent wollen das Geld für Essen, Getränke und Feinkost ausgeben. Auch für den Erwerb von Drogerie- (69 %), Wellness- (67 %), Einrichtungs- (66 %) und Luxusprodukten wollen die Menschen vorwiegend in die Einkaufsmeilen gehen. Lediglich Spielwaren, Smartphones und andere elektronische Gadgets werden auch 2020 verstärkt im Internet gekauft.

COVID-19 beeinflusst Konsumverhalten

Deloitte geht davon aus, dass die Menschen in diesem Jahr bedachter ihre Einkäufe planen als in den Vorjahren. Demnach haben fast die Hälfte der Deutschen vor, Läden und Einkaufshäuser gezielter und früher aufzusuchen, um ihre Einkäufe zu erledigen. Der Studie zufolge startet ein Viertel der Bundesbürger*innen den Kauf der Weihnachtsgeschenke bereits im November. Dabei ist vor allem der Black Friday Ende November interessant, den einer von zehn Befragten nutzen will.

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Anja Lüth 26.11.2020

 

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