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Bitkom veröffentlicht Positionspapier zur Relevanz von digitalen Bezahllösungen für Kommunen

Digitale Payment-Lösungen werden in unserer Gesellschaft immer häufiger genutzt, um zum Beispiel einen Mietwagen zu buchen oder Tickets für den Nahverkehr zu kaufen. Zudem können sie dazu beitragen, die Städte und Regionen in Deutschland intelligent zu vernetzen und Verwaltungsangebote effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten. Davon ist der Digitalverband Bitkom mit Sitz in Berlin überzeugt.

"Digitale Bezahllösungen machen es nicht nur möglich, Verwaltungsdienstleistungen von der Identifikation bis zum Bezahlen einer Leistung vollständig digital abzuwickeln, sondern können auch ein wesentlicher Baustein sein, um datengestützte Informationen über die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Damit wird das Leben in Städten effizienter, bürgerfreundlicher und nachhaltiger gestaltet", sagt Michael Pfefferle, Referent Smart City und Smart Region.

Kevin Hackl, Referent Digital Banking & Financial Services, ergänzt: "Kommunen können von der Zusammenarbeit mit digitalen Zahlungsdienstleistern profitieren, aber dieser weit über das Abwickeln von Bezahlvorgängen hinausreichende Nutzen wird in den Digitalstrategien vieler Kommunen im Gegensatz zu ausländischen Vorreitern bislang kaum berücksichtigt. Das geht nicht nur an den Bedürfnissen der Bürger vorbei, sondern lässt auch Modernisierungspotenziale ungenutzt."

Für das aktuelle Positionspapier "Digitales Bezahlen in der Smart City und Smart Region", das sich mit der Digitalisierung von Kommunen mit E-Payment beschäftigt, hat der Bitkom nun fünf Thesen formuliert. Diese lauten:

  1. Digitale Bezahllösungen vereinfachen die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen für die Bürger.
  2. Ein effektives Daten- und Identifikationsmanagement unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Datenschutzstandards wird durch die sichere Abwicklung digitaler Zahlungsprozesse in der Kommune unterstützt.
  3. Zahlungsdienstleister unterstützen Smart Cities und Smart Regions dabei, einem erhöhten Maß an Cybersicherheit gerecht zu werden.
  4. Smart-City-Datenplattform: Zahlungsdienstleistungen sind eine weitere Ebene für die intelligente Vernetzung der smarten Kommune.
  5. Smart-City-Datenplattform: Eine datenbasierte Stadtplanung wird möglich.

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Anja Lüth 11.01.2021

 

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