
Modell: BMW Guggenheim Lab Mumbai, Dr. Bhau Daji Lad Museum. Foto: courtesy Atelier Bow-Wow. © Solomon R. Guggenheim Foundation (10/2012).
BMW Guggenheim Lab macht Station in Mumbai
Die Reise geht weiter: Nach New York im Sommer 2011 und Berlin Juni 2012 wird das mobile Stadtlabor "BMW Guggenheim Lab" Anfang Dezember 2012 in Mumbai landen. Vom 9. Dezember 2012 bis zum 13. Januar 2013 wird das "Mumbai Lab" in Zusammenarbeit mit dem Dr. Bhau Daji Lad Museum im gesamten Stadtgebiet kostenfreie Programme anbieten. Dazu zählen unter anderem Designprojekte, partizipative Forschungsprojekte, Touren, Diskussionen, Kreativworkshops und kulturelle Unterhaltungsprogramme. Ziel ist es, auch in der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Maharashtra die Herausforderungen und Möglichkeiten zu ergründen, die im öffentlichen Raum entstehen. Dabei steht die 20-Millionen-Metropole vor ganz besonderen städtischen Herausforderungen - manche ähneln denen von New York City oder Berlin, andere finden sich nur hier wieder.
"Das BMW Guggenheim Lab Mumbai wird seine Veranstaltungen auf ganz neue Weise für die Menschen erlebbar machen. Kaum eine Stadt ist besser geeignet als Mumbai, um den sich ständig weiter entwickelnden Diskurs zu wichtigen Fragestellungen des urbanen Lebens fortzuführen und weiter zu erforschen. Mumbai ist der wichtigste Wirtschaftsstandort Indiens, ist führend in der Unterhaltungsindustrie und wissenschaftlicher Forschung", sagt Richard Armstrong, Direktor der Solomon R. Guggenheim Museum und Foundation.
Das BMW Guggenheim Lab ist eine Mischung aus Forschungslabor, Community und öffentlichem Forum. Nach zahlreichen Protesten von "Gentrifizierungsgegnern" musste in Berlin der ursprünglich geplante Standort verlegt werden. Die von dem Automobilhersteller BMW unterstützte Ideenschmiede fand dann von Juni bis Juli im Veranstaltungskomplex Pfefferberg/Prenzlauer Berg statt. Nach eigenen Angaben kamen rund 56.000 Besucher in zehn Wochen.

BMW Guggenheim Lab Berlin, Design architect: Atelier Bow-Wow, Photo: Christian Richters, © 2012 Solomon R. Guggenheim Foundation
Yvonne Wodzak 22.10.2012










