Medienstandort Bayern liegt unter seinen Möglichkeiten
Bayern liegt als Kreativ- und Medienstandort unter seinen Möglichkeiten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), München. Als Konsequenz fordert sie unter anderem gezieltes Standortmarketing im Bereich Medien. Insbesondere soll das Medien-Cluster München ausgebaut werden.
"Der Standort muss den Strukturwandel in der Medienbranche aufgreifen und verstärkt die Chancen nutzen, die in der rasanten Digitalisierung liegen. Bayern muss das Zentrum der Medienkonvergenz werden", so Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw.
Außerdem fordert der Verein eine Umlenkung der Fördermittel auf neue Medien, neue Ausbildungsprogramme und einen neuen internationalen Medienkongress, um den Standort international sichtbar zu machen.
Brossardt zufolge wird die vbw ihr Engagement im Bereich Medienpolitik ausbauen, um diesen Prozess mit zu gestalten: "Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass der Medienstandort Bayern den aktuellen medialen Quantensprung nutzt und ein weiteres Kapitel seiner Erfolgsgeschichte schreibt."
Die aktuelle Studie wurde von den Professoren Arnold Picot und Thomas Hess von der LMU München im Auftrag der vbw konzipiert und ist unter www.vbw-bayern.de/Aktionsfelder/Standort/Medien abrufbar.
Agneta Melzer 23.10.2012










