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Studenten der Dualen Hochschule BW werben für Integration

Die drei Siegermotive werden Teil einer Kampagne

Die drei Siegermotive werden Teil einer Kampagne

21 Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Ravensburg, haben einen Kreativwettbewerb des Stuttgarter Ministeriums für Integration gewonnen. Gesucht waren Ideen für eine Einwanderungskampagne, insgesamt gab es 150 Einsendungen.

Die Kampagnenidee ist, mittels prägnantem Motiv und Slogan Migranten der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit schmackhaft zu machen. Medien- und Kommunikationswirtschaftsstudenten der Dualen Hochschule haben gemeinsam mit Prof. Mathias Hassenstein und mit Moritz Schuchardt von der Werbeagentur Red Monkeys aus Konstanz in den Modulen Kreativitätstechniken und Werbetext in 30 Stunden die Motive erarbeitet. Herausgekommen sind drei Vorschläge, darunter das Siegerprojekt, eine Serie von drei Plakaten.

Männerfüße in weißen Tennissocken und Birkenstock-Sandalen sind da genauso zu sehen wie Migranten in traditionellem Jäger-Outfit und Dirndln. Die Botschaft der studentischen Kampagne: "Du musst nicht deutsch sein, um Deutscher zu werden." Die "Models" für das Spiel mit den deutschen Stereotypen kamen direkt vom Ravensburger Marienplatz, in Szene gesetzt wurden sie im Studio der Dualen Hochschule. Die praktische Umsetzung war Eigeninitiative und gehörte nicht mehr zum Unterricht.

"Die Studierenden spielen in ihren Motiven mit Stereotypen. Die Bilder und Texte haben Wirtz, regen zum Nachdenken an, was Deutschsein bedeutet und wie die Gesellschaft mit Vielfalt auch unter den Staatsbürgern umgeht", lobt Bilkay Öney, Ministerin für Integration.

"Die Idee ist es, Einwanderern die Angst zu nehmen, durch eine Einbürgerung ihre kulturelle Identität zu verlieren", erklärt der DHBW-Student Florian Klauke.

Die studentischen Entwürfe werden Teil der Einbürgerungskampagne, die mit Broschüren, Plakaten und Postkarten für mehr Einbürgerungen werben will. Einige Erleichterungen haben im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg mit dazu geführt, dass mehr Migranten einen deutschen Pass beantragt haben. Diesen Trend möchte das Ministerium nutzen.


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(am) 30.10.2012



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