
Viele Deutsche werden wahrscheinlich auch 2021 Urlaub im eigenen Land machen; Foto: ADAC
ADAC-Studie zeigt: Deutschland war 2020 beliebtestes Reiseziel
Der Verkehrsclub ADAC mit Sitz in München hat das Marktforschungsinstitut GfK Consumer Panels & Services, Nürnberg, mit der Durchführung einer Analyse zur Auswirkung der Corona-Pandemie auf das Reiseverhalten der Deutschen beauftragt. Ein wichtiges Ergebnis: 56 Prozent der Befragten verbrachten 2020 ihren Haupturlaub in Deutschland. In andere Länder innerhalb und außerhalb Europas reisten im vergangenen Jahr weniger Menschen als im Jahr 2019.
Zu den beliebtesten Bundesländern gehören Bayern (11 %), Mecklenburg-Vorpommern (8 %) und Schleswig-Holstein (7 %). Diese verzeichneten 2020 mehr Menschen, die dort ihren Haupturlaub verbrachten, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Aber auch die anderen Bundesländer konnten Corona-bedingt zulegen.
Danach gefragt, wie die Reiseplanung für 2021 aussieht, haben sich viele Menschen zurückhaltend geäußert. Für nur knapp die Hälfte der Befragten ist es wahrscheinlich, dass sie 2021 eine oder mehrere Urlaubsreisen unternehmen werden. Wenn ja, dann wollen sie vor allem Deutschland als Reiseziel in den Fokus nehmen. Fast zwei Drittel kann sich einen Urlaub im Inland vorstellen.
Aufgrund der geltenden Sicherheitsbestimmungen zur Eindämmung des Corona-Virus hat sich das Auto 2020 zum wichtigsten Verkehrsmittel auf Reisen entwickelt. 63 Prozent gaben an, dieses für ihren Urlaub zu nutzen (2019: 44 %). Das Flugzeug wurde nur noch von 17 Prozent genutzt (2019: 35 %). Mit Überwindung der Pandemie könnte sich dieser Trend allerdings wieder wandeln. Die Studien-Initiatoren gehen davon aus, dass in drei bis fünf Jahren 44 Prozent der Deutschen per Flugzeug in den Urlaub reisen.
Die komplette Studie finden Interessierte hier.









