
Jan Plagge; Foto: Bioland / Tanja Hartlieb
Jan Plagge bleibt an der Spitze des Bioland e.V.
Jan Plagge heißt der alte und der neue Präsident des Bioland e.V. mit Sitz in Mainz. Bei der digitalen Bundesdelegiertenversammlung (BDV) ist der 50-jährige Diplom-Agraringenieur mit 98 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Damit bleibt Plagge dem größten deutschen Öko-Anbauverband für die kommenden fünf Jahre als Präsident erhalten.
"Dieses Jahr ist für uns mit dem 50-jährigen Jubiläum ein besonderes und besonders sind auch die Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wir werden als größter Öko-Anbauverband in allen Bereichen, von der Erzeugung, der Verarbeitung und dem Handel bis zur Politik, unsere Beiträge zur Lösung der Biodiversitäts- und Klimakrise einbringen", so Plagge. "Gerade mit Blick auf das Superwahljahr 2021 gelte es, den politischen Stillstand zu beenden und mit allen politischen Entscheidungsträgern den Umbau der ökologischen Landwirtschaft weiter voranzutreiben. „In den nächsten 10 Jahren müssen wir als Gesellschaft zeigen, dass wir dem ökologischen Umbau unserer Wirtschaft den Stellenwert einräumen, der nötig ist, um einen positiv wirksamen Klima- und Artenschutz-Effekt zu erzielen. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig. Mehr Bio auf dem Acker und auf dem Teller sind der richtige Weg – für eine Landwirtschaft der Zukunft", unterstreicht Plagge.
Seit März 2011 steht Jan Plagge bereits an der Spitze von Bioland. Zuvor baute er als Geschäftsführer der Bioland Beratung GmbH das bundesweite Beratungs- und Bildungsangebot für Bioland auf und war als Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern e.V. vor allem für die Entwicklung und den Aufbau der Bioland Fachberatung in Bayern zuständig. Darüber hinaus wirkt er im Vorstand des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) sowie bei der Organisation IFOAM Organics Europe, deren Präsident er seit 2018 ist. 2020 wurde er für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.
Yvonne Wodzak 24.03.2021










