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Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd); Foto: Peter Wieler

Interview mit bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block über Online-Events und den digitalen Dialog

Die Corona-Pandemie hat Events und Tagungen auf den Kopf gestellt. Sämtliche Kongresse, Tagungen, Seminare und Workshops mussten gecancelt werden oder in abgespeckter Form im Internet stattfinden. Auch die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.(bcsd), Berlin, musste ihr Veranstaltungsprogramm ins Netz verlegen, um den Dialog zwischen Verband, Mitgliedern und Expert*innen aufrecht zu erhalten. Ein großer Lernprozess für alle. In diesem Jahr werden die digitalen Tagungen fortgeführt - wie zum Beispiel der Deutsche Stadtmarketingtag. PUBLIC MARKETING sprach mit bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block.

PUBLIC MARKETING: Herr Block, die Pandemie hat zu einigen Änderungen in der Verbandsarbeit geführt, unter anderem mussten alle Veranstaltungen online stattfinden. Welche Auswirkungen hatte das auf Ihre Arbeit und die Ihres Teams?
Jürgen Block: Es ist ein riesiger Unterschied, ob man eine Veranstaltung digital oder analog organisiert. Wir haben nun schon einige Online-Events durchgeführt. Dabei haben wir etwas ganz Wesentliches gelernt: Genau wie bei analogen Tagungen muss man sich überlegen, welche Zielgruppen man wie ansprechen möchte, und wie man ein vielfältiges Programm entwickelt. Man stellt also genau die gleichen Fragen, bekommt aber komplett andere Antworten.

PUBLIC MARKETING: Welche Konsequenzen hat das?
Jürgen Block: Digital bieten wir beispielsweise ganz unterschiedliche Formate, wie Interviews von PUBLIC MARKETING, um einen vielfältigen Wechsel an Stimmen, Gesichtern sowie Moderatorinnen und Moderatoren zu gewährleisten. Denn es ist eine Herausforderung, die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer bei einer digitalen Tagesveranstaltung hochzuhalten. Eine große Rolle spielt auch die Interaktivität. Bei der Sommerakademie, unserem ersten Online-Event im vergangenen Jahr, das unter dem Titel „Zeit für Stadtoptimisten“ lief, haben wir uns noch stark an analogen Formaten orientiert und sind mit einer längeren Keynote gestartet. Die war auch interessant, eignet sich aber nicht für eine digitale Tagung. Denn die Aufmerksamkeitsspanne ist im Netz kürzer als bei einer analogen Veranstaltung. Besser ist es, gleich von Anfang an die Zuschauerinnen und Zuschauer mitzunehmen – entweder in Form eines Kurzinterviews oder eines interaktiven Angebots. So planen wir es auch für den Deutschen Stadtmarketingtag 2021, der unter dem Titel "Das Wir im Ich – Stresstest Pandemie und die Zukunft der Solidarität in unseren Städten" am 20. April und am 4. Mai rein digital stattfindet.

PUBLIC MARKETING: Haben Sie bei der Umsetzung der Online-Veranstaltungen in 2020 viel experimentiert?
Jürgen Block: Anfangs haben wir viel in Sachen Formate und Technik ausprobiert. Mittlerweile wissen wir, was sich bewährt hat und setzen das konsequent um – gleichzeitig bleiben wir offen für neue Möglichkeiten. So haben wir beispielsweise erfolgreich das Tool für Echtzeit-Feedback Mentimeter eingeführt oder mit der digitalen Pinnwand Mural gearbeitet.

Das komplette Interview lesen Interessierte in der aktuellen Ausgabe von PUBLIC MARKETING 4/2021.
 

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