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Die Streaming-Plattform CultureTotal arbeitet beim Projekt "Virtuelle Kulturhauptstadt" mit der Telekom und Eventim zusammen; Foto: CultureTotal GmbH, Fotograf: nunc

Dinslaken wird erste "Virtuelle Kulturhauptstadt"

Die Streaming-Plattform CultureTotal plant, gemeinsam mit der Deutschen Telekom und dem Ticket-Dienstleister Eventim jährlich eine "Virtuelle Kulturhauptstadt" auszuloben. Damit sollen Städte die Möglichkeit erhalten, sich und ihre Kultur digital zu präsentieren. Den Auftakt macht die nordrhein-westfälische Stadt Dinslaken. Sie darf sich als erste Stadt "Virtuelle Kulturhauptstadt" nennen.

"Ich freue mich sehr, dass unsere Bewerbung erfolgreich war", betont Dinslakens Bürgermeisterin Michaela Eislöffel. "Dinslaken hat kulturell viel zu bieten und wir laden Menschen virtuell zu Kulturveranstaltungen nach Dinslaken ein. In diesen besonderen Zeiten der Pandemie ist diese Möglichkeit eine bedeutsame Unterstützung für alle Kulturschaffenden und eine Bereicherung der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt." Und Kulturdezernentin Christa Jahnke-Horstmann ergänzt: "Mit diesem Projekt können wir die bald fertig sanierte, hochmoderne Kathrin-Türks-Halle und das Burgtheater als unser Kleinod vorstellen und weit über die Region hinaus viele andere kulturelle Projekte und Orte aus Dinslaken präsentieren."

Im Mittelpunkt des Projekts "Virtuelle Kulturhauptstadt" stehen Kultur, Traditionen, Kulinarik, künstlerische Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen, präsentiert auf der Website www.virtuellekulturhauptstadt.de. Online- und Hybridveranstaltungen werden exklusiv über das Portal CultureTotal gestreamt. "Die Idee, mit dieser Plattform Live-Veranstaltungen von der Bühne auf die Bildschirme zu Hause zu übertragen, wirkt überzeugend und erfrischend", so Alexander Krößner, Geschäftsführer von DIN-Event in Dinslaken. "Für Dinslaken als Kulturstandort mitten zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein ist das eine tolle Gelegenheit - obwohl oder vielleicht gerade auch weil die Corona-Krise eine große Herausforderung für das Kulturleben ist."

Als erstes digitales Kulturereignis steht das Theaterstück "Roter März" an. Der tägliche Überlebenskampf in einer wachsenden Bergarbeitersiedlung, Existenzbedrohung und ausgesprägtes Misstrauen gegenüber staatlichen Instanzen. Das historische Drama "Roter März" handelt von den März-Unruhen 1920 und den Umständen, die damals zum Aufstand führten.

Das Unternehmen CultureTotal hat seinen Sitz in Visselhövede, einer Kleinstadt im Landkreis Rotenburg. Als Geschäftsführer fungieren Dr. Majid Montazer und Gerd A. Prinz v. Coburg. Auf ihrer Website weisen sie daraufhin, dass CultureTotal "powered by Telekom" ist.

 

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