
Deutschland gehört zu den Top-Zielen in diesem Jahr - Grafik: PwC Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Deutsche tendieren zu Individualreise im eigenen Land
Reisen während der andauernden Corona-Pandemie ist vielerorts kompliziert. Entweder befindet sich das Wunschziel auf der Risikoliste oder man muss als Tourist*in nach der Rückreise in Quarantäne. Dennoch planen viele Deutsche (ca. 40 %) für das Jahr 2021 eine Urlaubsreise, oder haben diese sogar schon gebucht. Ein Viertel hingegen zieht Reisen in diesem Jahr nicht in Betracht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Befragung, die die Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland in Auftrag gegeben hat. Es wurden 1.000 Menschen in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
Zu den bevorzugten Reisen gehört in diesem Jahr die Individualreise in Deutschland (52 %). Doch auch die Pauschalreise im eigenen Land können sich die Teilnehmer*innen vorstellen (41 %). Ein Ziel innerhalb Europas könnten sich rund ein Drittel der Befragten vorstellen, und jeder Vierte zieht das nicht-europäische Ausland in Betracht.
Danach gefragt, welche Unterkunft die Deutschen bevorzugen, gaben 53 Prozent an, dass sie ihren Urlaub in einer Ferienwohnung verbringen würden. 45 Prozent können sich einen Aufenthalt im Hotel vorstellen. Das beliebteste Transportmittel ist in diesem Jahr das Auto (68 %). Auf Platz zwei folgt das Flugzeug (35 %).
Da das Reisen allerdings zurzeit sehr unsicher ist, ist es für 63 Prozent der Befragten wichtig, dass es klar definierte Stornierungsbedingungen für COVID-19-bedingte Änderungen ihrer Reise gibt. Zwei von drei Teilnehmer*innen würden nur Angebote buchen, bei denen sie im Falle einer Stornierung ihr Geld zurückbekommen.
Zu den eigenen Stornogründen gehören die Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland (47 %), die Einstufung des Reiseziel als Risikogebiet (44 %) sowie Ausgangsbeschränkungen und fehlende Gastronomie- und Kulturangebote am Reisezielort (40 %).










