
Mit der neuen Kampagne "ONE Vote 2021" redet die NGO der Politik ins Gewissen, damit sie die UN-Nachhaltigkeitsziele zur Richtschnur ihres Handelns macht; Foto: ONE
ONE fordert Spitzenpolitiker*innen auf, für eine Welt ohne extreme Armut zu kämpfen
Im Jahr 2017 wies die internationale Bewegung ONE mit Sitz in Berlin auf die extreme Armut in der Welt hin und forderte die Politiker*innen dazu auf, sich für Chancengleichheit einzusetzen. Nun hat die Entwicklungsorganisatin ONE ihren Aufruf erneuert und die Kampagne "ONE Vote 2021" zur Bundestagswahl gelauncht. Im Mittelpunkt stehen die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Agenda 2030) und die Forderung, sich für eine Welt ohne extreme Armut und vermeidbare Krankheiten stark zu machen.
Karoline Lerche, Interims-Direktorin von ONE Deutschland, sagt: "Wir wollen nicht weniger als eine Welt ohne extreme Armut, Hunger und vermeidbare Krankheiten - dafür aber mit Zugang zu Bildung für alle Mädchen und Jungen, fairen Chancen auf Arbeit und ohne Korruption. Ob im direkten Gespräch im Wahlkreis, in Zusammenarbeit mit der Presse oder auf Social Media – wir werden nicht lockerlassen, bis sich alle zur Agenda 2030 bekennen, die die Geschicke dieses Landes lenken wollen. Schöne Worte werden wir nicht gelten lassen. Wir wollen konkrete Pläne sehen, die die Welt gerechter machen. In diesem Jahr ist ONE mehr als eine Entwicklungsorganisation. ONE – das ist das Gewissen der Weltpolitik."
Den Auftakt der Kampagne, die ONE in Zusammenarbeit mit der Berliner Kreativagentur TLGG entwickelt hat, bildet ein Video. In dem Clip ruft ONE Interessierte dazu auf, sich dem Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten anzuschließen. Dieses ist in erster Linie auf der Kampagnenseite zu finden, aber auch über Youtube abrufbar. Auf der Website findet sich außerdem die sogenannte Policy Plattform, auf der die Hintergründe und Zusammenhänge der aktuellen Kampagne erklärt werden.











