Offline-Einkauf nach wie vor bei den Menschen beliebt
Mehr als 19.000 Personen in 17 Märkten weltweit wurden im Zeitraum Januar und Februar 2021 befragt, wie sich ihr Einkaufsverhalten im Einzelhandels-Sektor aufgrund der Corona-Pandemie verändert hat. Hinter der Studie "International Retail Report 2021 – Shopping in the pandemic and the implications for the future", die als Grundlage für ein Whitepaper dient, steht die Data & Analysts Group YouGov. Sie kam zu dem Ergebnis: Einkaufen im stationären Handel bleibt trotz er Krise beliebter als der Online-Einkauf.
Demnach kauften 78 Prozent der Befragten die Waren des täglichen Bedarfs im stationären Handel. 57 Prozent kauften sie online. Bei den nicht-täglichen Bedarfswaren ist ein umgekehrter Effekt eingetroffen: so erwarben 72 Prozent der Studienteilnehmer*innen Waren wie Kleidung, Kosmetik oder Schuhe online, 57 Prozent kauften diese im lokalen Geschäft.
Haupttreiber für den stationären Einkauf ist die tatsächliche Begutachtung des Produktes (62 %), die Möglichkeit zum Testen / Probieren der Waren im Geschäft (53 %) sowie schnellere Abwicklungsdauer des Kaufs (45 %). Der Online-Handel kann aufgrund seiner Nach-Hause-Lieferung sowie den Rabattaktionen punkten. Zu den Hindernissen zählen die Versandkosten, das fehlende Haptik-Erlebnis und die Rückgabebedingungen.
Adam Guiney, Director of Customer Experience bei YouGov, sagt: "Beim Sichten der Daten für das Whitepaper war es eindrucksvoll zu erkennen, dass, trotz des großen Online-Handel-Booms in Pandemie-Zeiten, der Offline-Handel, beispielsweise im Textil- und Kleidungsbereich, nach wie vor beliebter ist und daher eine große Chance hat, sich nach dem Ende der coronabedingten Restriktionen zu erholen."










