
Nach einer erstmaligen Befragung im Jahr 2019 für den DMO DigitalMonitor wurden die Toruismusorganisationen im April 2021 erneut zum Stand der Digitalisierung befragt - Foto: DTV
Erste Ergebnisse des DMO DigitalMonitors 2021 liegen vor
Die BTE Tourismus- und Regionalberatung mit Standorten in Berlin, Hannover, Mainz und Eisenach hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tourismusverband (DTV), Berlin, mehr als 300 deutsche Tourismusorganisationen zum Stand der Digitalisierung befragt. Die Ergebnisse des DMO DigitalMonitors 2021 liegen nun zum Teil vor.
Die Initiatoren der Studie, die nach 2019 nun bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, stellten fest, dass sich die Destinationen in der Kommunikation mit dem Gast, bei innerbetrieblichen Prozessen sowie bei der Vernetzung mit den Akteuren digitaler aufgestellt haben. 84 Prozent der Befragten gaben an, dass die Digitalisierung an Bedeutung gewonnen hat.
Knapp zwei Drittel (65 %) erklärten, dass sie mit digitalen Maßnahmen das Angebot von Gastronomie und Einzelhandel stärker bewerben. Auch die Digitalkompetenz der Mitarbeiter*innen wurde während der Pandemie weiter ausgebaut (58 %) und digitale Tools für den Kontakt mit Partnern genutzt (55 %). Insgesamt fühlen sich 63 Prozent digital gut aufgestellt (Vergleich: 2019 waren es 48 %).
Auf dem Vormarsch sind vor allem die Social-Media-Kanäle. Knapp 82 Prozent der Teilnehmer*innen gaben an, dass sie die sozialen Netzwerke zur Gästeansprache nutzen. Zwei Jahre zuvor waren es noch 75 Prozent. Zu den wichtigsten Kanälen gehören Facebook (95 %), Instagram (90 %) und Youtube (60 %).
Auch in der digitalen Erfassung von Gästeströmen hat sich ein wenig getan. Der Studie zufolge messen aktuell 19 Prozent der DMOs mit Sensoren und anderen Hilfsmitteln automatisiert die Frequenzen und Ströme des touristischen Verkehrs. 2019 waren es 15 Prozent.
Allerdings besteht nach wie vor Entwicklungs- und Fortbildungsbedarf. Zum Beispiel stellt die Online-Buchbarkeit der Leistungsträger nach wie vor eine Herausforderung dar. Knapp ein Drittel der Befragten (32 %) geht davon aus, dass bei mindestens der Hälfte ihrer Betriebe Angebote online buchbar sind (2019: 37 %). Auch fehlende personelle und finanzielle Ressourcen hemmen die weitere Entwicklung.
Weitere Informationen zur Studie und Anmeldung zu den Webinaren, in denen sämtliche Ergebnisse vorgestellt werden finden Sie hier.









