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Svenja Schulze, Bundesumweltministerin, und Jens Hasse, Teamleiter beim difu (Forschungsbereich Umwelt), bei der Eröffnung des "Zentrums KlimaAnpassung"-Foto: difu

Startschuss für das "Zentrum KlimaAnpassung" für Kommunen und soziale Einrichtungen

Klimaschutz ist eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft - und damit auch der Kommunen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden den Aufbau eines Beratungszentrums zur Klimaanpassung vereinbart. Bundesumweltministerin Svenja Schulze gab heute (07.07.2021) gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindesbundes und Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, den Startschuss für das neue "Zentrum KlimaAnpassung". Landscheidt sagt: "Die aus dem Klimawandel resultierenden Risiken für Bürgerinnen und Bürger, die öffentliche Infrastruktur, die Wirtschaft sowie für die Natur und Umwelt werden weiter ansteigen. Dies gilt sowohl für dichtbesiedelte Städten als auch für Gemeinden in ländlichen Räumen. Die Anpassung an den Klimawandel ist daher eine zentrale Zukunftsaufgabe der Kommunen. Zur Bewältigung dieser Aufgabe bedarf es starker und handlungsfähiger Städte und Gemeinden. Neben der wichtigen Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen, etwa im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), besteht auch ein Bedarf an Beratung, konzeptioneller Unterstützung und Vernetzung. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt daher die Einrichtung des neuen Zentrums KlimaAnpassung als wichtigen Baustein einer gemeinsamen Klimaanpassungsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen."

Von zentraler Stelle sollen ab sofort Städte, Landkreise und Gemeinden Beratung für ihre eigenen Anstrengungen zur Klimaanpassung erhalten. Das Zentrum bündele einschlägige Kompetenzen, Erfahrungen und Wissen, um mit lokalen Entscheidungsträger*innen individuelle Anpassungskonzepte zu entwickeln, breite öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen und alle betroffenen Akteure zu vernetzen sowie maßgeschneiderte Fortbildungsmöglichkeiten anzubieten, so das BMU. Neben Kommunen richtet sich das "Zentrum KlimaAnpassung" auch an soziale Einrichtungen.

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums wird das neue Zentrum vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, in Kooperation mit adelphi, einem Forschungs- und Beratungsinstitut in den Bereichen Klima, Umwelt und Entwicklung, ebenfalls Berlin, aufgebaut und betrieben. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hat das Konsortium den Zuschlag vorerst bis 2024 erhalten. "Klimaschutz und Klimaanpassung sind zwei Seiten einer Medaille. Der Aufbau einer bundesweiten Einrichtung unterstreicht den hohen Stellenwert des Themas Klimavorsorge in Deutschland. Klimaanpassung trägt dazu bei, Kommunen und soziale Einrichtungen zukunftsfähiger zu machen und einen Beitrag zur Generationengerechtigkeit zu leisten", so Walter Kahlenborn, Geschäftsführer von adelphi.

Über die telefonische Hotline 030/39001201 sowie virtuelle Beratungstermine, die über die Website www.zentrum-klimaanpassung.de buchbar sind, stehen eine Reihe von Fachexpert*innen mit Praxiswissen zur Verfügung. Konkrete Fragestellungen zu den verschiedenen Aspekten der Klimaanpassung können an die E-Mail-Adresse des Zentrums unter beratung@zentrum-klimaanpassung.de gerichtet werden.
 

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