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Die Befragten möchten noch mehr Zeit draußen verbringen und bald noch aktiver sein - Grafik: WallDecaux

Mobilität der Deutschen steigt

Die Mobilität in deutschen Städten nimmt weiter zu. Laut einer Umfrage des Außenwerbers WallDecaux befindet sich die Mobilität in deutschen Metropolen aktuell zwei Prozent über dem Normalniveau in 2019. Dazu wurden im Juli 2021 Im Juli 2021 605 Teilnehmer*innen online befragt.

Nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie - inklusive zwei Lockdowns - haben die deutschen Bürger*innen die Natur und Outdoor-Aktivitäten sehr schätzen gelernt. So ist es nicht verwunderlich, dass 67 Prozent der Befragten besonders viel Zeit außerhalb der eigenen vier Wände verbringen möchten. Jeder Zweite will aktiv sein und viel unternehmen. Große Sehnsucht besteht auch nach Urlaub: Knapp jeder Zweite (47 Prozent) kann es gar nicht erwarten, wieder privat zu verreisen. Im Trend liegen dabei Deutschland und die Nachbarländer: 79 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden planen Reisen und Ausflüge in der Region oder im näheren Ausland. Fernreisen werden weiterhin eher gemieden. Verständlich, denn in einigen Ländern ist die Einreise noch gar nicht möglich - wie zum Beispiel in den USA.

Viele fahren nach wie vor zur Arbeit

Die Umfrage zeigt auch, dass ein Großteil der Mobilität auch auf den Arbeitsweg zurückzuführen ist. Die meisten Bürger*innen arbeiten weiterhin im Betrieb. Homeoffice ist nur einem kleinen Teil der Arbeitnehmer*innen vorbehalten. Für 67 Prozent ist es allein aus beruflichen Gründen nicht möglich, von zuhause aus zu arbeiten, 17 Prozent erhalten von ihrem Arbeitgeber keine Erlaubnis, und 10 Prozent dürfen zwar, wollen aber nicht.

Stadtzentren werden wieder besucht

Die Innenstädte sind wieder Ziel der Mobilität. Der Studie zufolge waren 51 Prozent der Deutschen schon wieder shoppen, während 19 Prozent sich darauf freuen. Ebenso stark ausgeprägt ist der Wunsch nach klassischen Aktivitäten in der Stadt wie Besuche in Cafés, Bars und Restaurants. Auch werden die Stadtzentren nach der Corona-Krise wieder Anlaufpunkt für Konsumartikel, die am liebsten offline gekauft werden: Beauty- und Kosmetikartikel, Möbel und Einrichtung sowie Gartenartikel sind die Favoriten.

Kaufkraft weiterhin hoch

Laut der WallDecaux-Umfrage ist die finanzielle Lage der Befragten ungetrübt: Demnach sind Dreiviertel der Deutschen (73 Prozent) finanziell besser oder genauso wie vor der Corona-Pandemie aufgestellt. Die Kaufkraft leide kaum, und es bleibe ein guter Zeitpunkt, um zu werben, so der Außenwerber. Unternehmen sollten in ihrer Kommunikation dabei auf klassische Werte setzen, rät WallDecaux. Qualität, Vertrauen und Nachhaltigkeit seien für Konsumenten die wichtigsten Kriterien, sich einer Marke zuzuwenden. 58 Prozent seien offen für neue und innovative Produkte, 27 Prozent hätten in der Coronazeit sogar Geld gespart, das sie jetzt ausgeben könnten. Exklusivität spiele allerdings keine Rolle, lediglich neun Prozent wünschen sich dies von Marken.

 

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